Review zu Rockstar präsentiert: Tischtennis

Test Simon Fistrich

Der Xbox-360-Überraschungshit ließ bei der Portierung zwar optisch Federn, doch in Sachen Steuerung wurde mächtig aufgestockt.

Ansehnlich: Auch bei der Wii-Version haben die Rockstar-Grafiker gute Arbeit geleistet. (Wii) Ansehnlich: Auch bei der Wii-Version haben die Rockstar-Grafiker gute Arbeit geleistet. (Wii) Die schlechte Nachricht zuerst: Im Gegensatz zum 360-Original können sich Wii-Freunde die Bälle nicht online um die Ohren klatschen. Weitere Abstriche müssen in grafischer Hinsicht gemacht werden. Ansonsten sind die Wii- und Xbox-360-Versionen gleich. Dieselben (fiktiven) Tischtennis-Cracks treten in den gleichen Hallen und Wettkämpfen gegeneinander an. Fehlendes Online-Gaming und weniger Eyecandy gleichen die Entwickler mit Nunchuk und Wiimote-Charme aus, womit wir sehr gut leben können.

Einfach, aber fordernd

Übersichtlich: Aus der entfernten Perspektive spielt sich auch die Wii-Version am besten. (Wii) Übersichtlich: Aus der entfernten Perspektive spielt sich auch die Wii-Version am besten. (Wii) Rockstars "Wiischtennis" lebt von der Steuerung, und die gibt es in drei Varianten. Version 1 ist für Anfänger am geeignetsten: Während die Figur vom Computer gesteuert wird, muss der Spieler lediglich mit dem Schläger hantieren. Bei der sogenannten Scharfschützen-Einstellung kommt dann auch der Nunchuk zum Einsatz: Mit ihm bestimmen Sie die Flugrichtung des Balles; per Wiimote dann den Spin und die Schlagstärke. Es erfordert schon eine gewisse Einarbeitungszeit, bevor man diesen Dreh raushat. Richtige "Kontroll-Freaks" greifen zur gleichnamigen Steuerungsvariante: Hier bewegen Sie mit der linken Hand die Spielfigur und per Wii-Remote den TT-Schläger. Dieser Modus brachte uns ehrlich gesagt an die Grenzen unserer Leistungsfähigkeit, weshalb wir ganz klar den Scharfschützen-Stil präferieren. Kommen wir zu den Spielodi: Schaukampf, Training, Wettkampf und das war's auch schon. Für Solisten ist also bald die Luft raus. Dafür ist es mit zwei Spielern umso schöner. Komischerweise spielt man dann auch den Singleplayer wieder öfter, um für das nächste Battle zu trainieren. Wer weiß, vielleicht gibt's ja im Nachfolger auch Vierer-Matches?

Unsere Meinung und die ausführliche Wertung findet Ihr auf der folgenden Seite.

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 08/2026 PCGH Magazin 08/2026 play5 08/2026 N-Zone 08/2026 Linux Magazin 08/2026 LinuxUser 08/2026 Raspberry Pi Geek 09/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk