Resident Evil Village: Die Rückkehr des Mercenaries-Modus lässt Fans jubeln
Special
Publisher Capcom hat zum vermutlich letzten Showcase vor dem großen Release von Resident Evil Village gerufen. Obwohl man mittlerweile schon jede Menge vom Spiel weiß, konnten die Zuschauer trotzdem noch mit dem neuen Mercenaries-Spielmodus überrascht werden. Was der bringt und wieso sich gerade Resident Evil-Veteranen freuen, verraten wir euch in unserer Vorschau samt Video.
Seit mittlerweile 25 Jahren steht die Resident-Evil-Serie - mal mehr, mal weniger - für Grusel und Horror in Videospielen. Gerade mit Teil 7 hat man einen Weg eingeschlagen, der mit seiner Ego-Sicht wieder die Knie der Spieler schlottern lässt.
Doch das war einigen Fans nicht wirklich recht, die sich an die actionreicheren Teile gewöhnt hatten. Resident Evil Village, das am 07. Mai für PC, PS5, PS4, Xbox Series und Xbox One erscheint, behält die Perspektive des Vorgängers nichtsdestotrotz bei und will euch weiterhin das Fürchten lehren. Trotzdem müssen Action-Fans nicht traurig sein, denn - hurra! - Resident Evil Village hat auch für Action-Liebhaber etwas parat.
Resident Evil - The Mercenaries
Mit Resident Evil Village (jetzt kaufen ) feiert ein Spielmodus seine Rückkehr, den viele Fans im Vorgänger vermisst haben: der Mercenaries Mode. Seit dem dritten Ableger der Reihe war der eigentlich fester Bestandteil der Hauptreihe und erweitert die Spiele stets um ein spaßiges und actionreiches Minigame, das ihr meist nach einmaligem Durchspielen der Kampagnen freischalten könnt.
In Mercenaries seid ihr losgelöst vom restlichen Spiel in verschiedenen Arealen der Spielwelt unterwegs. Euer Ziel ist es, so viele Monster wie möglich auszuschalten, bevor ein Timer abgelaufen ist oder ihr das Zeitliche segnet. Durch Spezialkills wie den Messerangriff oder Sammelgegenstände auf der Karte könnt ihr eure verbleibende Zeit verlängern. Die Monster werden dabei stetig mächtiger - ihr hangelt euch also langsam vom einfachen Viehzeug bis zu den harten Brocken hoch.
Quelle: Capcom
Die Gegner im Spiel variieren je nach Stufe.
Nachdem der Modus in Resident Evil 7 Biohazard pausiert hat, bringt ihn Capcom nun zurück. Doch anstatt einfach nur einen Abklatsch der früheren Versionen anzubieten, haben sich die Entwickler auch ein paar Neuerungen ausgedacht.
Itemshop, Fähigkeiten & Customization - Das sind die Neuerungen im Mercenaries-Mode
Die erste kleine Neuerung betrifft den Ablauf selbst. Zwar geht es weiterhin darum, den Highscore durch das Umnieten von Monstern nach oben zu treiben. Anstatt aber immer nur in einem Areal unterwegs zu sein, erfüllt ihr nun kleinere Challenges, wie "besiege 15 Monster". Habt ihr das erledigt, erscheint ein Ausgang, das euch in die nächste Stufe und das nächste Areal bringt.
Quelle: Capcom
Beim Händler könnt ihr euch nach jeder Stufe Ausrüstung, neue Waffen oder Waffenverbesserungen kaufen.
Dabei kommt auch der neue Itemshop zum Tragen. Habt ihr ein Areal überstanden, kommt ihr stets beim gut beleibten Händler vorbei, den Capcom schon beim letzten Showcase vorgestellt hat und der auch in der Kampagne mit dabei ist.
Bei ihm könnt ihr euer durch Kills verdientes Geld verprassen und euch für die nächste Stufe rüsten. Im Shop findet ihr dann unter anderem Medikits, aber auch neue Waffen, die besser zu eurem Spielstil passen.
Doch anstatt einfach alle Waffen zu kaufen und am Ende bis an die Zähne bewaffnet durch die Areale zu laufen, könnt ihr eure Waffen jetzt auch aufwerten. Mithilfe der neuen Customisation-Option könnt ihr in den verschiedenen Stages selbst herausfinden, welche Waffe euch am besten liegt. Damit die dann bei härteren Gegnern nicht zur Erbsenpistole verkommt, steigert ihr verschiedene Werte wie Schaden, Stabilität und die Größe eures Magazins.
Quelle: Capcom
Habt ihr ein Fähigkeiten-Pick-up aufgesammelt könnt ihr aus verschiedenen Skills wählen.
Ihr könnt aber nicht nur eure Waffen, sondern auch euch selbst pimpen - Das Zauberwort heißt hier: "Skills". Ganz neu ist das nicht, schließlich gab es spezielle Fertigkeiten auch im Mercenaries-Modus von Resident Evil 6. Die konntet ihr aber nur vor dem Start in die Levels auswählen. Diesmal sammelt ihr eure Fähigkeiten als Pick-ups in den Arealen auf. Dabei seid ihr nicht auf einen Skill festgelegt, sondern könnt aus drei Boni wählen. Darunter befinden sich hilfreiche Dinge wie höherer Schaden auf Distanz oder ein Gesundheitsboost, wenn ihr mit eurer Wumme auf Gegner schießt. Gemeinsam mit der Waffenverbesserung lässt sich so jeder Spieldurchlauf stark personalisieren und an eure Vorlieben anpassen.
Der Mercenaries-Modus von Resident Evil Village richtet sich, wie seine Vorgänger, vor allem an Highscore-Jäger, die sich nach der Kampagne noch weiter beschäftigen wollen. Für die schnürt Capcom generell ein umfangreiches Paket. Schließlich bekommt jeder Käufer des achten Teils der Horrorreihe den Multiplayer-Ableger Resident Evil Re:Verse kostenlos dazu. Wie der uns bisher gefallen hat, könnt ihr in unserer Vorschau aus der Alpha nachlesen.
