Knapp zwei Jahre ist es her, dass Milla Jovovich in der Rolle der kampferprobten Alice den Zombie-Horden im Hive-Labor entrinnen konnte. Die Flucht vor den Untoten geht nun in Raccoon City weiter ...
Für Alice (Milla Jovovich), ehemals Sicherheits-Chefin des Hive-Labors, gibt es keinerlei Verschnaufpause. Nach der waghalsigen Rettungsaktion in Paul W.S. Andersons Vorgängerfilm "Resident Evil" versucht die Umbrella Corporation nun unter der Leitung von Major Cain (Thomas Kretschmann), das unterirdische Laboratorium wieder in Betrieb zu nehmen. Innerhalb weniger Minuten verbreitet sich der Tod bringende T-Virus in Raccoon City und lässt die Einwohner zu blutrünstigen Zombies mutieren.
Ein Entkommen scheint unmöglich, da Soldaten der U.B.C.F. (Umbrella Biohazard Countermeasure Force) die Stadt abgeriegelt haben. Gemeinsam mit der Reporterin Teri Morales (Sandrine Holt) und den S.T.A.R.S. (Special Tactics and Rescue Services)-Beamten Jill Valentine (Sienna Guillory) und Peyton Wells (Razaaq Adoti) führt Alice einen fast aussichtslosen Kampf. Aber es gibt Hoffnung. Via Telefon bietet ein gewisser Dr. Ashford (Jared Harris) seine Hilfe an. Die Bedingung: Er will seine kleine Tochter, die sich irgendwo in der Stadt versteckt hält.
Unterstützung erfährt die mutige Truppe in dem erfahrenen U.B.C.F.-Kommandanten Carlos Olivera (Oded Fehr) und dem Sicherheitsexperten Nicholai (Zack Ward). Neben den Zombies stellt sich jedoch ein noch gefährlicherer Gegner in den Weg: Nemesis, eine computergesteuerte, biogenetisch veränderte Kreatur, die nur für einen Zweck erschaffen wurde: Das einprogrammierte Ziel so schnell wie möglich auszuschalten ...
Der ewige Zweite
Regisseur Paul W. S. Anderson ("Alien vs. Predator") überließ für das Sequel die künstlerische Leitung dem 52-jährigen Chilenen Alexander B. Witt. Auch wenn "Resident Evil: Apocalypse" Witts Spielfilmdebüt war: als Neuling kann man ihn wirklich nicht bezeichnen. So sammelte er bereits als Co-Regisseur bei Hollywood-Blockbustern wie "Gladiator", "Speed", "Fluch der Karibik" und "Hidalgo" einschlägige Erfahrungen.
Mit "Resident Evil: Apocalypse" wollte Witt vor allem den Forderungen und Ansprüchen der Videospiel-Gemeinde gerecht werden. Das ist ihm zumindest teilweise gelungen. Im Vergleich zum Vorgänger kommen nun bekannte Charaktere wie Jill Valentine, Carlos Olivera und Bösewicht Nemesis zum Einsatz.
