Resident Evil

Test

Knapp zwei Jahre ist es her, dass Milla Jovovich in der Rolle der kampferprobten Alice den Zombie-Horden im Hive-Labor entrinnen konnte. Die Flucht vor den Untoten geht nun in Raccoon City weiter ...

Zugriff erteilt

In Sektor 2 entpuppt sich das "Geheimarchiv" (Gag Reel ca. 3 Min.) als nettes Gimmick. Es lässt sich, ähnlich wie bei einem Geldautomaten, nur mit einer speziellen ID-Nummer öffnen. Den Zahlencode findet man im Booklet der DVD. Weiter im Programm geht es mit informativen Berichten über die Spezial-Effekte (ca. 8 Min.), die Umbrella Corporation (ca. 3 Min.) und die "Fighting Girls" (ca. 11 Min.). Hier darf man Milla Jovovich und ihrer Filmkollegin Sienna Guillory beim schweißtreibenden Kampftraining über die Schulter schauen.

Neben den 20 gelöschten Szenen gibt es noch eine zwölfminütige Kurzversion des Making ofs aus Sektor 1. Last but not least offeriert der dritte Sektor rund 40 Minuten ausführliche Interviews mit Stab und Besetzung, einen kommentarlosen "Blick hinter die Kulissen", die obligatorischen Trailer, sieben TV-Spots und einen DVD ROM-Part.

Wer die Games aus der berühmt-berüchtigten "Resident Evil"-Reihe kennt, wird das ein oder andere Déjà-vu erleben. Das offene Filmende lässt zumindest auf eine Fortsetzung hoffen. Drehbuchautor und Produzent Paul W.S. Anderson hat bereits angedeutet, er habe "Resident Evil" schon immer als Trilogie geplant.

Auch Hauptdarstellerin Milla Jovovich soll bereits Interesse an einem Sequel bekundet haben. Für das Jahr 2005 kann sich das in Kiew geborene, inzwischen 29-jährige LŽOréal-Model über Arbeitsmangel jedenfalls nicht beklagen. Momentan steht Jovovich für den Science-Fiction-Streifen "Ultraviolet" unter der Regie von Kurt Wimmer ("Equilibrium") vor der Kamera. Weitere Projekte wie die Komödie ".45" und der Thriller "Fade Out" stehen ebenfalls schon in ihrem Kalender.

Fazit

Film-Check: Wer einen blutrünstigen Zombie-Film à la "Dawn of the Dead" erwartet, wird enttäuscht. Alexander Witt hat einen Mainstream-Actioner konzeptioniert, der sich ideal als kurzweilige Unterhaltung anbietet, ohne dass man sein Hirn anstrengen müsste. Milla Jovovich ist auch im Sequel wieder dabei und beweist, dass sie mehr als nur attraktives Beiwerk ist.
DVD-Fazit: Alexander Witts Regiedebüt spricht weniger die Horror-Fans als vielmehr die Action- und Zocker-Gemeinde an. Trotz inhaltlicher Schwächen und einer hölzernen Synchronisation unterhält der rasant geschnittene Streifen kurzweilig. Die Bild- und Tonqualität der DVD erfreut die Herzen der Heimkinojünger. Die üppigen Boni überzeugen ebenfalls.

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