Resident Evil

Test

Knapp zwei Jahre ist es her, dass Milla Jovovich in der Rolle der kampferprobten Alice den Zombie-Horden im Hive-Labor entrinnen konnte. Die Flucht vor den Untoten geht nun in Raccoon City weiter ...

Einen hohen Wiedererkennungswert hat die Inszenierung von Raccoon City. Gedreht wurde in Studios und Schauplätzen in Toronto und Umgebung. Übrigens: Wer genau hinsieht, kann Deutschlands Vorzeige-Hausmeister Krause alias Komiker Tom Gerhardt als beißwütigen Zombie-Papa erleben (0:11:48).

Die Qual der Wahl

Ab dem 20. Februar werden von "Resident Evil: Apocalypse" drei Versionen in den Regalen stehen. Eine FSK 16-Variante mit der Kinofassung (ca. 94 Minuten), einem Making of, Interviews und TV-Spots. Hinzu kommt eine mit identischen Boni ausgestattete FSK-18-Disc. Aufgrund zusätzlicher Szenen (Laufzeit ca. 4 Min.) gab es von der FSK-Stelle die Einstufung "keine Jugendfreigabe".

Zu empfehlen ist die umfangreiche Premium Edition mit zwei DVDs. Die erste Disc offeriert neben dem längerem Film drei Audiokommentare. Am amüsantesten ist jener von Milla Jovovich, Oded Fehr und Sienna Guillory.

Die Darsteller plaudern über die Strapazen am Set und geben die ein oder andere Anekdote preis. Sachlicher geht es bei den Kommentaren von Regisseur Alexander Witt und Produzent Jeremy Bolt bzw. Autor Paul W.S. Anderson und Jeremy Bolt zu. Alle drei Audiospuren liegen im englischen Original ohne deutsche Untertitel vor.

Walk like a Zombie

Durch das umfangreiche Bonusmaterial der zweiten Disc führt die deutsche Synchronstimme von Milla Jovovich. Die verschiedenen Features (alle deutsch untertitelt) wurden in drei Sektoren untergebracht. Sektor 1 hält ein ca. 49-minütiges Making of parat, das wiederum in sechs Kapitel (u.a. "Rennen, Springen, Kämpfen" , "Die Entstehung von Raccoon City", "Große Rennen") unterteilt ist. Mit "Game Plan" (ca. 11 Min.) steht ein Szenenvergleich aus dem Film mit computeranimierten Sequenzen aus dem PlayStation-Spiel "Resident Evil 3: Nemesis" auf dem Plan.

Lustig ist der Crash-Kurs in der achtminütigen Dokumentation "Zombie Choreografie". Schließlich will auch der unkontrolliert wirkende, torkelnde Gang sowie der leere Gesichtsausdruck eines Zombies erst einmal gelernt sein. Wer etwas Interessantes über die visuellen Effekte und das Hundetraining erfahren möchte, ist mit der Featurette "Rauch und Spiegel" (ca. 10 Min.) gut beraten.

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