"Harry Potter"-Regisseur Chris Columbus filmte das sozialkritische Broadway-Erfolgsmusical ohne große Innovationen ab
Mit originaler Besetzung
Roger (Adam Pascal, li.) und Mark (Anthony Rapp, re.) haben auf Collins (Jesse L. Martin) gewartet
Die Filmversion von Jonathan Larsons mehrfach ausgezeichnetem Broadway Musical kommt auf Englisch mit deutschen Untertiteln. Als Produzent betätigte sich neben Michael Barnathan und Chris Columbus übrigens auch Robert De Niro. Die Tatsache, dass fast alle Schauspieler bereits zuvor zusammen in der Bühnenversion des Stückes, das 1996 seine Uraufführung feierte, gesungen und gespielt haben, kommt dem Film zugute. Rosario Dawson ("Sin City") ist neu im Team, fügt sich aber gut ein. Über den größten Teil der mehr als zwei Stunden Laufzeit wird gesungen und getanzt.
Im Bonusmaterial findet sich eine ausführliche Doku über Jonathan Larson, der am Vortag der Premiere überraschend im Alter von nur 35 Jahren verstarb. Für den ausführlichen und kurzweiligen Audiokommentar ließ Regisseur Chris Columbus, der sich in San Francisco aufhielt, seine Hauptdarsteller Anthony Rapp (Mark) und Adam Pascal (Roger) aus New York zuschalten. Das gut miteinander harmonierende Trio hebt immer wieder hervor, was im Vergleich zur Bühnenversion geändert wurde.
