RTL Winter Games 2007

Test

Drei Sportarten einzeln -- und dann nochmal ein Sammelsurium vom gleichen Entwickler? Mal schauen, ob hier Ihr Geld gut angelegt ist.

Steuerung: Drücken Sie abwechselnd zwei Knöpfe, um die Eisschnellläufer voranzutreiben. Beim digitalen Curling zählen dagegen Augenmaß und Strategie. Steuerung: Drücken Sie abwechselnd zwei Knöpfe, um die Eisschnellläufer voranzutreiben. Beim digitalen Curling zählen dagegen Augenmaß und Strategie. Gleich ein gutes Dutzend Disziplinen haben die Hamburger Entwickler in ihre "Winter Games" gepackt. Viele der Sportarten unterscheiden sich aber nur geringfügig voneinander. Ob Sie etwa beim Slalom, Riesenslalom, Abfahrtsrennen oder Super G auf den Pisten talwärts brettern, kommt spielerisch fast aufs Gleiche hinaus. Ähnliches gilt für den 500- bzw. den 1.500-Meter-Eisschnelllauf, Skispringen von Normal- oder Großschanze sowie rasante Eiskanalrennen im Zweier- oder Vierer-Bob und das Einzelrodeln. Spielgefühl und Steuerung sind sich bei den zu Blöcken zusammengefassten Wettbewerben viel zu ähnlich - Abwechslung ist hier Fehlanzeige. Interessanter sind schon Curling und Biathlon, die deutlich eigenständiger daherkommen.

Neben den Wettkampfturnieren, bei denen bis zu vier menschliche Recken mal simultan, meistens jedoch nacheinander, gegen die fiktive Konkurrenz antreten, freuen sich Solisten über sechs spezielle Herausforderungen. Hierbei gilt es etwa, beim Biathlon den perfekten Start hinzulegen. Insgesamt haben sich die Entwickler zwar bemüht, die Disziplinen mit minimaler Tastenbelegung und wenigen Spielelementen einsteigerfreundlich zu gestalten und sich dadurch von den Schwesterspielen zu unterscheiden. Doch leider ist die CPU-Konkurrenz bereits auf "Leicht" stark -- das schmälert den Partyspaß.

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