Kompletter Test: Pro Evolution Soccer 6

Test Sascha Adermann

Der Kampf um die diesjährige Meisterschaft ist eröffnet: Ist PES 6 genauso gut wie sein Vorgänger? Besser als FIFA 07?

Umfangreiche Ausstattung

FIFA 07 ist deutlich umfangreicher als der Konkurrent, obwohl die Spielmodi (Einzelspiel, Turniere, Training) weitestgehend identisch sind oder sich zumindest stark ähneln. Im Herausforderungs-Modus müssen sich die EA-Fußballer zahl- und abwechslungsreicheren Aufgaben stellen als die Konami-Kicker im Herausforderungstraining. Der Manager-Modus bietet im Gegensatz zum Meisterliga-Modus von PES 6 mehr Möglichkeiten – unter anderem Sponsorenverhandlungen, Talentsichtung und Presse-Arbeit.

Bei FIFA 07 stehen immerhin 27 Ligen aus 20 Ländern zur Auswahl. Die knapp 520 Mannschaften haben „echte“ Namen und die Akteure tragen Original-Trikots. Auch die Wappen sind authentisch. Nur die holländische Nationalmannschaft fehlt komplett.

Champions League-Finale: Letztes Jahr gewann der FC Barcelona gegen Arsenal London. (PES 6) Champions League-Finale: Letztes Jahr gewann der FC Barcelona gegen Arsenal London. (PES 6) Da hat PES 6 das Nachsehen, trotz vollständig lizenzierter Holländer, Argentinier, Spanier, Italiener und Schweden. Insgesamt stehen euch hier nur knapp 140 Club-Teams und 57 Nationalmannschaften zur Verfügung. Zwar sind die spanischen, französischen, holländischen und italienischen Ligen ebenfalls mit Original-Daten ausgestattet, aus der englischen Liga jedoch nur Arsenal und ManU.
Während man darüber hier zu Lande gerade noch hinwegsehen könnte, schmerzt das Fehlen der Bundesliga aber schon gewaltig. Mit Ausnahme von Bayern München gibt es keinen deutschen Verein im Spiel! Das ist ein Schlag ins Gesicht und für eine solche Tätlichkeit gibt es von uns die Rote Karte!

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