Auf der QuakeCon und auf der Gamescom hat Bethesda endlich erste Spiel-Szenen zum neuen Prey präsentiert.
Seit dem E3-Ankündigungstrailer ist klar: Das neue Prey hat spielerisch nichts mit dem Vorgänger von 2006 oder der 2014 eingestellten Fortsetzung zu tun. Spielerische wie stilistische Einflüsse liefern Werke wie System Shock, BioShock, Dead Space sowie das hauseigene Dishonored.
Storytechnisch haben die Entwickler noch nicht viel preisgegeben. Bekannt ist bisher nur, dass Morgan sich auf der Raumstation Talos 1 im Mondorbit befindet, wo von dem Konzern TranStar ominöse Experimente durchgeführt werden, die die Evolution des Menschen künstlich vorantreiben sollen.
Quelle: Bethesda
Völlig schwerelos:
Morgan wird auch Ausflüge in die Außenbereiche rund um die Raumstation Talos 1 bestreiten. (PS4)
Quelle: Bethesda
Nicht zögern!
Wenn ein Monster vor euch auftaucht, ist die Impulspistole nicht die schlechteste Wahl. (PS4)
Urplötzlich fallen schwarze, rauchartige Wesen über Talos 1 her und stürzen dort alles in heilloses Chaos. Woher sie kommen und ob sie das Ergebnis eines Unfalls bei den fragwürdigen Experimenten TranStars sind, bleibt vorerst ungeklärt. Die Hintergründe der fatalen Ereignisse herauszufinden und die gefährlichen Monster zu besiegen obliegt nun Morgan als einem der wenigen Überlebenden - die anderen sollen Nebenquests liefern.
Waffen und Werkzeuge
Die weitläufige Raumstation Talos 1 soll von Anfang an frei begehbar sein. Allerdings wird es Abschnitte geben, die ohne entsprechende Fähigkeiten und Ausrüstung vorerst nicht zugänglich sind. Ab einem gewissen Punkt werden auch Ausflüge ins offene All vorkommen, die optisch opulente Eindrücke des Weltraums und der enormen Größe von Talos 1 verschaffen.
Zur Bewältigung seines Abenteuers stehen Morgan diverse Waffen und Ausrüstungsgegenstände zur Verfügung. In den bisher gezeigten Szenen kamen obligatorische Schießeisen wie Pistole und Schrotflinte zum Einsatz, die von den Sicherheitskräften der Station stammen. Da klassische Waffen und deren Munition aber nicht zuhauf herumliegen werden, muss Morgan zur Verteidigung auch auf diverse andere Objekte zurückgreifen, die sich auf der Forschungsstation befinden. So dient ein schwerer Schraubenschlüssel bei Bedarf als Nahkampfwaffe.
Quelle: Bethesda
Ruchlose Rauchwesen:
Die unheimlichen Typhon sind hochgradig aggressiv und besonders in Form der Phantoms äußerst gefährlich. (Xbox One)
Quelle: Bethesda
Gut getarntes Krabbelvieh:
Die flinken kleinen Mimics können die Gestalt ganz alltäglicher Objekte wie diesem Stuhl annehmen. (PS4)
Ein weiteres, teils zweckentfremdetes Werkzeug ist die sogenannte GLOO-Gun, die schnell aushärtenden Klebeschaum verschießt und Gegner so an Ort und Stelle immobilisieren kann. Darüber hinaus dient sie zum Flicken von Löchern in Leitungsrohren und zum Erstellen von improvisierten Treppen und Brücken zu vorher unerreichbaren Stellen.
Hindernisse hingegen lassen sich besonders gut mit der Recycle-Granate beseitigen. Wird diese in einen Raum geworfen, erzeugt sie einen extremen Sog, der alles in der näheren Umgebung in sich hineinzieht und schließlich Bau-Elemente ausstößt. Diese sind essenziell für das Crafting-System: Waffen, Munition und Werkzeuge lassen sich per 3D-Drucker erstellen - vorausgesetzt, die dazu benötigten Materialien und Baupläne befinden sich in Morgans Besitz. Neben der Recycle-Granate können Baustoffe auch in den Räumen von Talos 1 gefunden werden, beispielsweise beim Durchsuchen von Leichen.
Aliens und Implantate
Die als Typhon bezeichneten schwarzen Schattenwesen treten in verschiedenen Formen auf: Da wären einerseits die blitzschnellen Phantoms, die sich teleportieren und somit urplötzlich hinter Morgan auftauchen können. Auf der anderen Seite sind da noch die Mimics, die sich als ganz gewöhnliche Gegenstände tarnen können und dann höchstens durch ihre ungewöhnliche Platzierung auffallen. Ein gezielter Schuss verwandelt sie wieder zurück in ihre reale Form, in der sie glücklicherweise äußerst verwundbar sind.
Quelle: Bethesda
Das beste aus zwei Welten:
Per NeuroMod durchs Auge kann sich Morgan Fähigkeiten der Typhon aneignen. (Xbox One)
Die Typhon haben auch ihre nützliche Seite. Durch sogenannte NeuroMods kann Morgan sich an bestimmten Stationen Fähigkeiten durchs Auge implantieren, darunter auch Alien-Skills wie den der Mimics: Vor unseren Augen verwandelt sich Morgan in eine Kaffeetasse und schlüpft durch ein Loch in einer Wand. Um derartige Fähigkeiten zu erlangen, müssen die Typhon akribisch erforscht werden - wie genau das funktionieren wird, ist bisher allerdings noch unklar. Im fertigen Spiel soll eine Vielzahl von NeuroMods auf Basis menschlicher und außerirdischer Technologie zur Verfügung stehen, um spielerische Experimente und Freiheiten zu ermöglichen.
Entwickler: Arkane Studios | Hersteller: Bethesda
