Pokémon Schwert und Schild: So spielt sich das neue Taschenmonster-Abenteuer
Special
Im November kehren die Pokémon zurück und landen damit erstmals mit einem Spiel der Hauptreihe auf einer (Quasi-)Heimkonsole. Auf der E3 2019 konnten wir erstmalig selbst Hand anlegen und uns durch eine der Arenen des Spiels kämpfen - inklusive Arenaleiter-Gefecht und Riesen-Verwandlung am Ende. Unsere Eindrücke in der Vorschau.
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Nicht Football's coming home, sondern die Pokémon, nämlich in die von Großbritannien inspirierte Galar-Region in Pokémon Schwert & Schild. Dort erwarten uns der Neuerungen viele: Ein frei erforschbares, großes Außengebiet voller Pokémon, dynamische Tag-, Nacht- und Wetterwechsel, eine in einigen Gebieten frei drehbare Kamera und, und, und. Und eben ein gewisser Fokus auf Sport, oder zumindest auf Sport-Ästhetik; In der Demo, die wir auf der E3 spielen durften, verschlug es uns denn auch gleich in die vermutlich erste Arena des Spiels, die diesem Motto folgt.
Frei erforschen ist nicht, stattdessen bekommen wir in unserem ersten Kontakt mit dem Spiel die Grundlagen aufgetischt. Wir verfügen über ein Team an Pokémon verschiedener Typen und müssen durch einen von Wasserfällen geprägten Raum zum Ausgang gelangen. Farbkodierte Schalter lassen uns bestimmte Wasserflüsse ein- und andere ausschalten, um den Weg auf dem Gittergang, auf dem wir unterwegs sind, freizuräumen. Schwer ist das nicht - mit ein wenig Ausprobieren ordnen wir die Aqua-Barrieren so an, dass wir unser Ziel erreichen.
Ich bin, also kämpfe ich
Allerdings, unser Weg von Schalter zu Schalter wird immer wieder von in der Gegend herumstehenden Trainern unterbrochen, die nichts anders im Sinn haben als sich und ihre Pokémon mit uns und den unseren zu messen. In der Demo verfügen wir leider nur über sehr rudimentäre Möglichkeiten: Angriff mit vier verschiedenen Attacken, Wechsel zwischen den Taschenmonstern und Flucht. Weglaufen geht ja mal gar nicht und so schlagen wir uns von Kampf zu Kampf und vermissen weitere Optionen wie etwa den Einsatz von Items. Klar, ist ja nur eine Demo, aber halt doch eine nicht allzu aussagekräftige. Leider sagt auch die Grafik noch nichts über die eigentlichen Qualitäten des Titels aus. Klar, ein optisches Meisterwerk darf man sich so oder so nicht erwarten, aber die Trailer aus dem offenen Gebiet in der Galar-Region zeigen ja schon, dass hier mehr drin steckt als man denken mag. Die Arena, die wir durchqueren, hat einfach zu wenige optische Highlights zu bieten, um sich einen belastbaren Eindruck des Spiels machen zu können.
Quelle: The Pokémon Company
E3-Vorschau zu Pokémon Schwert und Schild: Taschenmonster-Abenteuer erstmals angespielt (2)
Ein riesiger Kampfspaß
Interessant wird es, als wir den Wasserfall-Raum verlassen und der Arenaleiterin gegenübertreten, wie gesagt entsprechend der Sport-Thematik auf einer Art Fußballfeld. Was wie ein normaler Kampf anfängt, wird deutlich bombastischer, als wie die neue Dynamax-Funktion aktivieren. Diese lässt ein Pokémon pro Kampf für drei Runden auf gigantische Ausmaße anwachsen und mit einem neuen Set an Attacken verheerend zuschlagen. Mit unserem kolossalen Chimpep, dem neuen Grastyp-Starter-Pokémon, heizen wir einem Goldini ordentlich ein. Mit Kanonen auf Spatzen schießen in Perfektion! Aber in der nächsten Runde sorgt unsere Gegenspielerin wieder für Chancengleichheit, indem sie ihr Pokémon auch per Dynamax-Feature überlebensgroß ins Gefecht schickt. Hilft ihr bloß nix, denn zwei Angriffe später stehen wir trotzdem als Sieger da und holen uns unsere Belohnung ab, den Badge dieser Arena, bevor die Demo endet.
Kleine Demo, großes Spiel
Wie gesagt, rein nach der E3-Demo darf man Pokémon Schwert & Schild nicht beurteilen, denn das eigentliche Spiel hat wesentlich mehr zu bieten und sieht auch besser aus. Man kann nur mutmaßen, warum Nintendo nicht mehr in die Vollen gegriffen hat; auf der E3 in all dem Trubel will man die Leute eventuell einfach nicht mit zu komplexen Situationen und Aktionen abschrecken. So oder so ist klar, dass die ersten Switch-Spiele der Pokémon-Hauptreihe sich nicht lumpen lassen und in Sachen Präsentation und coole neue Features eine ordentliche Schippe drauflegen. Ab dem 15. November darf wieder gesammelt und gekämpft werden.
