Seit Kurzem können Sie PSone-Klassiker aus dem PlayStation Store laden und auf PSP und PS3 zocken. Wir verraten, wie es funktioniert.
Transfer auf PSP
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Sie haben den PSone-Klassiker bereits einige Stunden auf der PS3 gezockt und möchten das Game auf die PSP übertragen? Hier lesen Sie, was es zu beachten gilt.
Ist das nicht genial? Die PSone-Klassiker können sowohl auf der PlayStation3 als auch auf der PSP gespielt werden. Wenn Sie die Oldies auf die PlayStation Portable überspielen möchten, benötigen Sie lediglich ein USB-Kabel und Ihre PlayStation3 muss am PlayStation Network angemeldet sein. Der Transfer muss nämlich online von Sony bestätigt werden.
Gleichzeitig wird die PSP auf die PS3 registriert. Mehr Informationen dazu lesen Sie im Kasten Beschränkungen auf Seite 94. Überprüfen Sie zunächst, ob auf Ihre PSP mindestens die Firmware-Version 3.50 aufgespielt ist. Verbinden Sie dann Ihre PlayStation Portable über das USB-Kabel mit der PlayStation3 und aktivieren Sie bei der PSP in den 'Einstellungen' die 'USB-Verbindung'. Jetzt geht’s im Menü der PS3 weiter. Wählen Sie in der XMB den Menüpunkt 'Spiel' an und suchen Sie hier den PSone-Klassiker, den Sie auf Ihre PSP überspielen möchten. Mit der Dreieck-Taste kommen Sie in ein weiteres Menü. Wählen Sie hier den Befehl 'kopieren' aus und schon wird das Spiel auf die PlayStation Portable übertragen (Bild 10).
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Mit einem 32-MB-Memory-Stick kommen Sie übrigens nicht besonders weit. Selbst der kleinste PSone-Klassiker hat 96 MB. Wir empfehlen Ihnen einen Memory Stick mit einer Mindestgröße von 512 MB. Schließlich will man ja auch mal etwas Musik oder Bilder auf die PSP aufspielen. Der Spielstand Ihres PSone-Klassikers wird übrigens nicht automatisch mit kopiert. Sie müssen ihn separat auf die PSP übertragen. Hierfür gehen Sie in der XMB auf die Option 'Spiel' und hier auf den Menüpunkt 'Memory Card-Dienstprogr. (PS/PS2)'. Hier wählen Sie Ihre PSone-Memory-Card an und wählen dann den gewünschten Spielstand an. Mit der Dreieck-Taste kommen Sie zu weiteren Optionen. Hier wählen Sie die Funktion 'kopieren' (Bild 11)
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und im anschließenden Menü Ihre PSP aus (Bild 12). Anschließend werden Sie noch gefragt, ob Sie den Spielstand vor dem Kopieren konvertieren möchten. Damit stellen Sie sicher, dass er auch auf der PlayStation Portable funktioniert.
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Wählen Sie also in jedem Fall 'Ja' (Bild 13). Den PSone-Klassiker starten Sie auf der PSP in der Rubrik 'Memory Stick' unter dem Menüpunkt 'Spiel'.
Optimierungen und Beschränkungen
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Auch die Darstellung auf der PSP kann optimiert werden. Wir erklären Ihnen, welche Menüpunkte interessant sind. Sobald Sie den PSone-Klassiker auf der PSP gestartet haben, sollten Sie zuerst die Home-Taste drücken. Hier erscheint ein Menü, das zahlreiche Einstellungen erlaubt. Es lässt sich zum Beispiel die Tastenbelegung ändern oder das Software-Handbuch studieren. Richtig interessant ist aber die Option 'Einstellungen'. Dahinter finden sich beispielsweise diverse Bildschirm-Modi, welche das Spielbild perfekt an das Display der PSP anpassen. Darüber hinaus lässt sich hier auch die Disc-Ladegeschwindigkeit beschleunigen. Neben all diesen genialen Vorteilen gibt es aber auch eine Beschränkung. Die PSone-Klassiker lassen sich lediglich auf fünf verschiedene PSP-Geräte kopieren. Beim sechsten Gerät (Bild 14) fordert die PlayStation3 dazu auf, bereits registrierte PSPs in der Konto-Verwaltung abzumelden.
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Hierfür muss das abzumeldende Gerät erneut mit dem USB-Kabel an die PS3 angeschlossen werden (Bild 15).
Crash Bandicoot
Alter Bekannter: Crash Bandicoot war das Maskotchen der ersten PlayStation.
Die Beutelratte aus dem Hause Naughty Dog kommt als PSone-Klassiker zu Ehren. Zu Recht, wie wir finden – schließlich war Crash nicht ganz unbeteiligt am Erfolg von Sonys erster PlayStation. Und wer hätte es gedacht: Auch auf PS3 und PSP macht der orangefarbene Wirbelwind immer noch eine gute Figur. Über zehn Jahre nach seinem ersten Konsolenauftritt ist es immer noch spaßig, Herrn Bandicoot – mal von hinten, mal von der Seite – durch die knallbunten Levels zu scheuchen. Sicher, auf der PS3 sind noch gelegentliche Blitzer und Verzerrungen bei der Grafik zu sehen. Aber auf dem kleinen Bildschirm der PSP fällt dies fast gar nicht mehr auf. Lediglich die Hintergrundmusik läuft etwas zu schnell und das antiquierte Speichersystem kostet so manchen Nerv.
Jumping Flash
Fleißarbeit: Erst wenn wir alle Jetpods eingesammelt haben, geht’s weiter.
In Europa als Starttitel parallel mit der Ur-PlayStation erschienen, hat dieses Jump'n'Run wirklich schon einige Jahre auf dem Buckel. Leider sieht man das nicht nur der pixeligen Grafik an, sondern auch dem altbackenen Spieldesign. "Jumping Flash" war nämlich eines der ersten richtig dreidimensionalen Jump'n'Runs überhaupt. Für damalige Verhältnisse galt das Experiment mit einer frei begehbaren Level-Architektur zwar als geglückt, aber heutzutage erwartet man sich doch noch einiges mehr. Vor allem die fetten Pal-Balken am oberen und unteren Bildschirmrand hätte man für die Download-Version aus dem PlayStation Store entfernen können. Wer in alten Zeiten schwelgen möchte, der hat mit diesem Titel vielleicht noch seinen Spaß. Alle anderen sollten lieber zu "Crash Bandicoot" greifen.
WipeOut
Weg ins Nichts: Nach der Gabelung baut sich die Strecke deutlich sichtbar auf.
Einer der Vorzeige-Titel für die PSone war zweifelsohne Psygnosis Zukunfts-Rennen "WipeOut". Hier rasen Sie mit futuristischen Schwebegleitern über einen halsbrecherischen Kurs. Fahren Sie über spezielle Felder, sammeln Sie Waffensysteme auf. Geschickt eingesetzt bremsen Sie damit Ihre Widersacher kurzfristig aus. Leider wird die Strecke meist recht deutlich sichtbar ins Bild geladen (Pop-Ups). Zur damaligen Zeit war das noch normal. Heute möchte man so etwas jedoch nicht mehr sehen. Hinzu kommen noch ein ziemlich fordernder Schwierigkeitsgrad und eine feinfühlige Steuerung.
Zumindest der geniale Elektro-Soundtrack überzeugt heute immer noch. Im ersten Teil waren sogar Größen wie die Chemical Brothers, The Prodigy oder Orbital mit dabei.
