Der "MTV-Punked"-Star Ashton Kutcher kommt als vom Pech verfolgter House-Sitter in Teufels Küche
Tom Stansfield (Ashton Kutcher) ist ein unbedeutender Angestellter bei einem großen Verlag. Bisher hatte er keine Gelegenheit, seinem rigiden Boss Jack Taylor (Terence Stamp) zu beweisen, was für Potenzial in ihm schlummert. Da kommt ihm gerade recht, dass sich Lisa (Tara Reid), die attraktive Tochter seines Chefs, mit ihm verabreden will.
Doch das vermeintliche Date stellt sich am Abend als getarnte "Einladung" zum House-Sitting heraus. Ehe er sich versieht, wird Tom von seinem Boss angewiesen, das Haus zu hüten. Kaum ist der geknickte Tom in der riesigen Nobel-Villa alleine, beginnt auch schon sein Martyrium.
Den strengen Anweisungen seines Chefs zum Trotz tummeln sich schon bald zahlreiche ungebetene Gäste im luxuriösen Designer-Ambiente. Als der Taylor-Haushalt binnen weniger Stunden komplett auf dem Kopf steht, muss sich Tom nicht nur ernsthaft Sorgen um seinen Job machen, sondern auch fürchten, im Gefängnis zu landen.
Slapstick, Sex, Fäkalhumor
Der Name des 1947 geborenen Produzenten und Regisseurs David Zucker ("Top Secret!", "Die nackte Kanone") steht für durchgeknallte Slapstick-Komödien der schnellen Gangart. In gewohnter Manier vermischt Zucker auch in "Party Alarm -- Finger weg von meiner Tochter" wieder die Zutaten Slapstick, Sex und Fäkalhumor zu einer schlüpfrigen Melange. So ist zum Beispiel Mega-Babe Carmen Electra in einer Nebenrolle zu sehen oder eine ausgedehnte Pinkel-Szene eingebaut (bei 0:48:30), die sicherlich nicht jedermanns Geschmack treffen dürfte.
Die Technik der Verleih-DVD hinterlässt einen gespaltenen Eindruck. Während sich die Zucker-Klamotte mit einem sehr sauberen Bild präsentiert, bekommen verwöhnte Heimkino-Fans nur Durchschnitts-Sound geboten.
Bonusmaterial sucht man auf der Verleih-Scheibe vergebens. Für die Verkaufs-DVD angekündigt sind Outtakes, entfernte Szenen, Tara Reids Casting und Behind the Scenes-Material (Laufzeit insgesamt ca. 17 Min.).MK n
