Ein Nobody kommt selten allein. Terence Hill ist noch einmal als witziger Westernheld unterwegs
Dieser hat nämlich 300.000 Dollar Staatsgelder unterschlagen, die eigentlich notleidenden Indianern zukommen sollten. Es kommt zu etlichen Verwicklungen, die Nobody auch mal mit einer Kanone lösen muss.
Problemkind
Die Entstehung des zweiten "Nobody"-Films ist eine Geschichte voller Kuriositäten. Sergio Leone fungierte noch als Executive Producer, gab dem Film später aber die Schuld dafür, dass er nie wieder einen Western drehen wollte. Die Regie übernahm der Thriller-Experte Damiano Damiani ("Allein gegen die Mafia"), dem Leone Humorlosigkeit vorwarf. Zu allem Unglück wurden auch noch große Teile des Originalnegativs gestohlen, was die Macher zur Verwendung von B-Material zwang, das eigentlich gar nicht in die Endfassung gelangen sollte.
Das hat sogar noch 30 Jahre später Konsequenzen für die DVD. Die Restauratoren der Firma TLEFilms in Berlin befreiten insgesamt 15.000 Frames von Laufschrammen, Rissen und Klebestellen per Hand. Danach wurden weitere 80.000 Frames um Umkopier-Artefakte und Staub erleichtert.
Die Extras sind etwas kürzer als auf "Nobody 1", gefallen aber dennoch. Die Hauptbestandteile sind die Doku "Nobody does it half as good as you" (27:10) und ein neues Interview mit Terence Hill (9:19), der seine Karriere reflektiert. Dazu kommen nostalgische Sammlerstücke wie Aushangfotos und Poster sowie eine Super8-Fassung von Nobodys Duell mit Doc Foster (Klaus Kinski).
