Next Door

Test

Filme aus Skandinavien sind oftmals sehr brutal und generell für ihre etwas härtere Gangart bekannt. Das trifft auch auf den erotisch aufgeladenen Psycho-Thriller "Next Door" zu. Neben einer knallharten Sexszene hat dieser aber auch eine fesselnde Geschichte zu bieten.

In deren Mittelpunkt steht der biedere Büroangestellte John (Kristoffer Joner). John wurde von seiner Freundin verlassen und macht gerade eine schwere Krise durch. Da lernt er seine hübschen Nachbarinnen Kim (Julia Schacht) und Anne (Cecilie A. Mosli) kennen, die ihm zuvor nie aufgefallen sind. Die beiden locken John in ihre Wohnung und damit in ein bizarres Labyrinth aus Zimmern, Korridoren und verwirrenden Situationen, in dem die Grenzen zwischen Realität, Wahnsinn und Perversion zusehends verschwimmen.

Die DVD steckt, wie bei Legend Home Entertainment üblich, in einem schicken Pappschuber und ist liebevoll ausgestattet. Neben dem guten Audiokommentar mit Regisseur Pal Sletaune und Hauptdarsteller Kristoffer Joner gibt es verschiedene Interviews, einen Blick hinter die Kulissen, den Original-Trailer, 3D-Animationsskizzen sowie neun nicht verwendete Aufnahmen mit optionalem Audiokommentar. Alle Extras sind deutsch untertitelt.SG n

Fazit

Film-Check: Nein, das Genre wird hier nicht neu erfunden. Und bei der ultrakurzen Laufzeit von nur 72 Minuten können Längen auch gar nicht erst entstehen. Beides völlig egal."Next Door" ist ein feiner Kammerspiel-Psychothriller aus Skandinavien, der stilvoll inszeniert mit seiner durchgängig klaustrophobisch düsteren Atmosphäre einfach bestens unterhält.
DVD-Fazit: Die Technik fällt nicht überragend aus. Dagegen glänzen die gehaltvollen Extras mit einer Menge interessanter Informationen zur Produktion.

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