Ben Stiller im Clinch mit mopsfidelen Museums-Exponaten -- Shawn Levys Komödie ist ein Füllhorn an Spezialeffekten
Larry (Ben Stiller) erlebt als Nachtwächter im Naturkundemuseum sein blaues Wunder.
FANTASY Larry Daley (Ben Stiller) geht auf die vierzig zu, ist zwar durchaus liebenswert, aber auch ein Träumer und Loser. Verzweifelt versucht er, etwas auf die Beine zu stellen, das ihm nicht nur endlich finanziellen Erfolg, sondern auch die Anerkennung seines Sohnes Nick (Jake Cherry) einbringt. Doch als sich eine seiner Geschäftsideen mal wieder als Flop entpuppt, stellt ihm seine Ex-Frau ein folgenschweres Ultimatum: Entweder findet Larry endlich eine geregelte Arbeit oder er bekommt das Umgangsrecht entzogen. Larrys letzte Chance ist eine Stelle als Nachtwächter im New Yorker Museum für Naturgeschichte.
Slapstick-Sammelsurium
Theodor Roosevelt (Robin Williams) will helfen.
Doch der Job hat einen Haken. Nachts erwachen die Ausstellungsstücke des Museums zum Leben und bevölkern die ehrwürdigen Hallen. Angesichts des Chaos, das die außer Rand und Band geratenen Exponate anrichten, gerät Larry in Panik und fleht seine pensionierten Vorgänger um Hilfe an. Ein zerfleddertes Buch mit Verhaltensregeln ist allerdings alles, was ihm die schlitzohrigen Senioren (Dick Van Dyke, Mickey Rooney, Bill Cobbs) überlassen. Da kommt dem überforderten Larry eine Idee: Er will das nächtliche Treiben an seinem Arbeitsplatz nutzen, um seinen Sohn zu beeindrucken. Aber ausgerechnet an dem Abend, als er Nick das Phänomen präsentieren will, bleibt alles still.
