Mortuary

Test

Die Karriere des Tobe Hooper durchlief wenige Höhen und viele Tiefen. Mit seinem Debüt "The Texas Chainsaw Massacre" (als gekürzte 16er-DVD erhältlich) schockte der Texaner im Jahr 1974 die Welt und setzte einen neuen Maßstab für darstellbare Gewalt im Kino.

Nach "Poltergeist" (1982) und "Lifeforce" (1985) ließ die Qualität aber rapide nach. Der Tiefpunkt war sicherlich der Tier-Horror-Trash "Crocodile" (2000). Mit seinem jüngsten Werk "Mortuary" erweiterte Hooper nun das Haunted House-Subgenre um einen Beitrag.

Leslie Doyle (Denise Crosby) zieht mit ihren Kindern Jonathan (Dan Tyrd) und Jamie (Stephanie Patton) in ein verlassenes Haus aufs Land. Obwohl die Hütte schon gruselig genug ist, eröffnet Leslie darin ein Bestattungsunternehmen -- nicht ahnend, dass in den Gewölben darunter das Grauen lauert.

Anbieter Bronson stattete die Low Budget-Produktion ziemlich gut aus. Im Pappschuber steckt eine Doppel-DVD mit fünf Biografien, acht Trailern und einer Slideshow auf Disc 1 sowie einem siebenteiligen Making of (53:42, dt. UT), zwei Promo-Trailern und einem umfangreichen DVD-ROM-Teil mit Screensaver, Dialogbuch (D/E), Fotos und (miesem) PC-Spiel auf DVD 2. PK n

Fazit

Film-Check: Nach zähem Beginn, während dem mehr als deutlich wird, dass es sich hier um einen B-Film handelt, lässt Hooper zum Finale hin stellenweise seine Handschrift durchscheinen.Mit zu wenig Spannung und Splatter wird "Mortuary" echten Horror-Fans aber nur ein müdes Lächeln entlocken. Unter den Darstellern gefällt Alexandra Adi, die sich hier unter Wert verkauft.
DVD-Fazit: Für einen kleinen Horrorfilm ist die Ausstattung mehr als ordentlich. Bezüglich der Technik muss man insbesondere beim Bild Abstriche machen.

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