Monster

Test Patrick Köllner

Charlize Theron verwandelt sich in der wahren Geschichte über eine Massenmörderin in die als "Monster" bekannt gewordene Aileen Wuornos. Schonungslos und bewegend

Ist das Leben ein Glücksspiel? Wenn man sich die veschiedenen Schicksale vieler Menschen ansieht, könnte man leicht zu diesem Schluss kommen. Eines haben wir jedoch alle gemein. Als Kinder träumen wir von einer Zukunft in fröhlicher, sorgloser Glückseligkeit. Kommt es dann anders, finden wir uns eben damit ab, dass wir nicht reich und berühmt geworden sind.

Aileen Carol Wuornos hatte auch mal solche Träume. Doch sie traf es härter. Nach einer schlimmen Kindheit mit Drogen und sexuellem Missbrauch ging sie bereits im Alter von 13 Jahren auf den Strich. All dies spart der Film aus, was seiner Wirkung keinen Abbruch tut.

Die Story setzt 1989 ein. Aileen, genannt Lee (Charlize Theron), lebt als Obdachlose mehr schlecht als recht in Florida. Ihren Unterhalt verdient sie als Prostituierte, die sich auf dem Highway-Strich für wenig Geld verkauft. Zigaretten und Alkohol sind ihre ständigen Begleiter. Freunde hat sie nicht.

In einer Homo-Bar lernt Aileen die junge Selby (Christina Ricci) kennen, die wegen ihrer lesbischen Neigung zu Hause rausflog und bei Verwandten lebt. Die beiden verbringen die Nacht zusammen und aus der flüchtigen Bekanntschaft entwickelt sich langsam eine enge Beziehung.

Selby sieht in Lee die Möglichkeit, so zu leben wie sie es möchte und lässt sich bereitwillig von ihr aushalten. Lee dagegen ist froh, dass sie in ihrem Leben endlich jemanden gefunden hat, der sie so liebt wie sie ist.

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