Das finale Kapitel der Matrix-Trilogie ist eine der aufwändigsten Science- Fiction-Materialschlachten aller Zeiten. Was sich sonst noch dahinter verbirgt, liegt ausschließlich im Interesse und Verständnis des jeweiligen Betrachters
Gerade wegen der konsequenten Schlichtheit in der Verwendung von biblischen Elementen, Anagrammen und pseudophilosophischen Dialogen dient die Handlung in erster Linie als bloßes Vehikel für großartige Spezialeffekte. Das muss ja nicht unbedingt ein Fehler sein. Der finale Kampf um Zion zählt jedenfalls qualitativ wie quantitativ zu den Meilensteinen des Action-Kinos.
So kümmert sich das Bonusmaterial auf der zweiten DVD dann auch hauptsächlich um die Entstehung von CGIs und Trickeffekten, während sich einzig "Before the Revolution" um den Inhalt der "Matrix" bemüht. In knapp sieben Minuten werden die parallelen Handlungsstränge der Filmtrilogie, der "Animatrix" und des Multiplattform-Videospiels "Enter the Matrix" in Bild und Text chronologisch zusammengefasst. Überraschende Infos sind hier nicht zu erwarten.
"Revolutions Recalibrated" präsentiert sich als klassisches Making of mit dem üblichen Mix aus Interviews, Filmausschnitten und Aufnahmen vom Set (ca. 27 Min.).
"CG Revolution" (15:30 Min.) erkundet das Arsenal der Spezialeffekte und zeigt, wie die Maschinenmonster und die Schauplätze von Teil 3 entstanden. "Super Burly-Brawl" widmet sich dem letzten Duell zwischen Neo und Smith (Hugo Weaving). Per Split-Screen und Multi-Angle lassen sich Storyboard, Dreh und finale Filmszene vergleichen.
Unter "Operator" finden sich vier weitere Features (Gesamtlaufzeit ca. 36 Min.) über die Entstehung der Bullet-Time (Neo-Realismus 12:12), die Arbeiten mit Miniatur-Modellen (Super big mini-models 8:45), das Klonen von Agent Smith (Double-Agent Smith 7:10) und die Stunts (Mind over Matter 8:02). Abschließend gibt es die Bildgalerie "3-D Evolution", den Kinotrailer und einen Ausblick auf das kommende Onlinespiel.
