Madison

Test

Madison Die Stadt Madison Anfang der 70er: Der kleine Ort im Bundesstaat Indiana geht mit dem Ende der Binnenschifffahrt auf dem Ohio River langsam aber sicher vor die Hunde. Einziger und letzter Stolz der Einwohner ist die Miss Madison, ein Hydroplane-Rennboot, das auch schon bessere Tage gesehen hat. Als durch eine Auslosung die jährliche Gold Cup-Meisterschaft in Madison abgehalten werden soll, setzt man noch einmal alle Hoffnungen auf eine bessere Zukunft in den heruntergekommenen Wasserflitzer.

Jim McCormick (James Caviezel) und sein Team von Hobby-Mechanikern wollen die alte Miss Madison noch einmal zum Sieg führen. Doch dem Familienvater, der bis zum tödlichen Unfall eines guten Freundes selbst Rennen gefahren ist, fehlen nicht nur die 50.000 Dollar Preisgeld, die die Gastgeberstadt aufbringen muss, sondern auch ein leistungsfähiger Motor und ein talentierter Fahrer.

"Madison" beruht auf wahren Begebenheiten. Beweis hierfür sind nicht nur originale 16mm-Aufnahmen vom damaligen Rennen, die während des Abspanns zu sehen sind, sondern auch das Making of. In dem knapp 14-minütigen Beitrag gibt es u.a. mehrere Interviews zu sehen.TO n

Fazit

Film-Check: William Bindley inszenierte einen seichten, stereotypen Familienfilm mit Happy End-Garantie und einer recht sympathischen Vater-Sohn-Geschichte, die man so oder so ähnlich jedoch schon x-mal gesehen hat.Vorhersehbar bis dorthinaus, aber handwerklich wie schauspielerisch grundsolide. Streifen wie dieser laufen gewöhnlich am Sonntag im Nachmittagsprogramm.
DVD-Fazit: Während das Bild nur in Details zu verbessern wäre, hätte man tonal durchaus mehr Gas geben können, vor allem auf dem LFE-Kanal. Das Bonusmaterial ist mager.

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