Liebe mit Risiko - Gigli

Test

Der Kleinganove Larry Gigli (Ben Affleck) hat wenig Grips, dafür umso mehr Ego. Dadurch ließ er schon so manchen Job platzen. Sein Boss gibt ihm mit einem neuen Auftrag eine letzte Chance: Er soll den geistig behinderten Bruder des Bundesstaatsanwalts entführen.

Um auch garantiert nichts zu vermasseln, bekommt er die schöne, lesbische Ricki (Jennifer Lopez) zur Seite gestellt. Während die beiden ihren Job ausführen, nähern sie sich allmählich an ...

Die groß angekündigte gemeinsame Produktion des einstigen Hollywood-Traumpaares J.Lo und Ben Affleck wurde zum Riesenflop, von den Kritiken abgestraft und den Zuschauern ignoriert. Innerhalb von nur drei Wochen lief der Film von anfangs über 2000 Kinos nur noch in knapp 100.

Bei der 24. Verleihung der Golden Raspberry Awards im Februar 2004 sicherte sich "Gigli" die Preise mit ähnlicher Souveränität wie "Der Herr der Ringe" bei den "Oscars".

"Gigli" startete mit neun Nominierungen als Favorit und erntete sechs Himbeeren für "schlechtester Film", "schlechtester Darsteller" (Ben Affleck), "schlechteste Darstellerin" (Jennifer Lopez), "schlechtestes Leinwandpärchen", "schlechtester Regisseur" (Martin Brest) und "schlechtestes Drehbuch". MS

Fazit

Film-Check: Unglaubwürdiges, oberflächliches, schlecht gespieltes und banales Machwerk mit J.Lo und Ben Affleck, das es allein durch sein Staraufgebot überhaupt auf die große Leinwand geschafft hat.
DVD-Fazit: Hier überlegen wohl selbst hartgesottene Fans von Jen und Ben dreimal, ob sie diese Scheibe haben müssen. Martin Brest ("Der Duft der Frauen", "Beverly Hills Cop") konnte als Regisseur nur scheitern, weil ihm sowohl das Drehbuch als auch die Hauptdarsteller einen Strich durch die Rechnung machten.

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