Kinsey - Special Edition

Test

Als junger Mann hat Alfred C. Kinsey (Liam Neeson) nicht viel Freude am Leben. Er leidet unter seinem fanatisch religiösen Vater (John Lithgow), der ihm absoluten Gehorsam und moralisch einwandfreies Verhalten abverlangt. Nach seinem Biologie-Studium unterrichtet der weltfremde Kinsey an der Universität in Indiana.

Erstaunt über das mangelnde Wissen seiner Studenten über die eigene Sexualität, beginnt er in den prüden Vierzigern mit einer einmaligen und äußerst gewagten Untersuchung: Mit Hilfe einer speziellen Interviewtechnik befragt er über 18.000 Amerikaner nach ihrem Sexualverhalten. Das Resultat veröffentlicht er 1948 in Form eines Buches und löst damit bei der konservativen Bevölkerung eine Welle der Empörung und des Protests aus ...

Was auch Sie schon immer über Sex wissen wollten, verraten u.a. die Special Features auf der Bonus-DVD. Als besonders ergiebig erweist sich hier die ca. 83-minütige Doku mit dem Titel "The Kinsey Report: Sex on Film". Nicht verschmähen sollte man weiterhin den (wenn auch recht emotionslos gesprochenen) Regiekommentar, die Gag-Reel (ca. 3 Min.) und die 21 gelöschten Szenen, auf Wunsch mit Kommentar. Last but not least gibt es die Chance, an einem "Interaktiven Sex-Fragespiel" teilzunehmen. MN n

Fazit

Film-Check: Ein humorvolles, sensibles Porträt über den Vorreiter der sexuellen Revolution. Liam Neeson überzeugt auf ganzer Linie. An seiner Seite glänzen Laura Linney und Newcomer Peter Sarsgaard.
DVD-Fazit: Mit viel Feingefühl inszeniert, zählt "Kinsey" zu den Höhepunkten aktueller Film-Biografien. Technisch ist die Disc durchschnittlich. Die Special Edition wartet mit wissenswerten Infos auf.

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