"Wie von KI gemacht": Kino-Mega-Erfolg "F1" wird gerade von einer Hollywood-Legende zerlegt

News Kevin Willing
"Wie von KI gemacht": Kino-Mega-Erfolg "F1" wird gerade von einer Hollywood-Legende zerlegt
Quelle: Apple Original Films

Eine beliebte Hollywood-Legende hat den Brad-Pitt-Film F1 überraschend scharf kritisiert und sogar die üblen zwei Buchstaben K und I dafür verwendet.

Jodie Foster hat den Formel-1-Film F1 mit Brad Pitt ungewöhnlich deutlich kritisiert, obwohl dieser der wohl erfolgreichste Brad-Pitt-Film aller Zeiten ist. Für die Schauspielerin wirkt der Kinohit so, als wären Handlung und Dialoge nach einem berechenbaren KI-Muster entstanden.

Jodie Foster kritisiert F1: Der Brad-Pitt-Film wirke wie von KI gemacht

Bei der Veranstaltung "Who Owns the Future of Hollywood" hat Foster über Filme gesprochen, die ihrer Ansicht nach zu wenig kreative Risiken eingehen. Als Beispiel hat sie dabei ausgerechnet F1 genannt, den Rennsport-Blockbuster von Regisseur Joseph Kosinski.

Foster hat nicht behauptet, dass künstliche Intelligenz tatsächlich maßgeblich an der Produktion von F1 beteiligt gewesen sei. Sie hat den Film vielmehr als Sinnbild für ein Hollywood-Kino beschrieben, das sich sehr genau an erlernte Strukturen hält und damit möglichst viele Zuschauer erreichen will. Gegenüber Variety verrät sie dabei:

"Ich meine das nicht abwertend. Wie könnte ich auch? Dieser Film hat Millionen Dollar eingespielt. Aber ich schaue auf einen Film wie F1 und denke: F1 wurde von KI gemacht. Oder? Die Struktur war exakt die Struktur, die man in der Schule lernt. Die Schauspieler sagen ihre Zeilen genau so, wie sie klingen würden, wenn ein Computer schreiben würde, was in diesem Moment richtig wäre."

Foster hat außerdem eingeräumt, dass F1 technisch durchaus beeindruckend sei. Der Film habe moderne Technik genutzt, um etwas Großes und visuell verflucht Schickes auf der Leinwand zu schaffen. Gleichzeitig fehle dem Film für sie aber offenbar die kreative Eigenheit, die einen Film von einer sauber berechneten Vorlage abhebt.

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F1 war trotzdem ein großer Kinoerfolg

Mit ihrer Meinung steht Foster allerdings eher allein da. F1 hat weltweit rund 634 Millionen US-Dollar eingespielt, vier Oscar-Nominierungen erhalten und den Preis für den besten Ton gewonnen. Auch ein Sequel zu F1 soll bereits geplant sein. Bis Brad Pitt wieder ins Cockpit steigt, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen.

Wie findet ihr den F1-Film, ist er für euch ein gelungenes Werk oder haltet ihr den Rennfilm auch für KI-Slop? Nutzt gerne die angebotene Kommentarfunktion und teilt uns eure Meinung zum Thema mit. Beachtet beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln und die allgemeine Netiquette im Internet. Solltet ihr noch keinen Account haben, könnt ihr über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Unsere Video-Inhalte findet ihr bei Youtube, Instagram und Tiktok.

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