Vom armen Schlucker zum megareichen Kino Mogul! Und von 2007 nach 1990 ...
Die Filme tragen zwar Phantasie-Namen, sind aber trotzdem leicht zu erkennen. In einem Editor können wir die Filme selbst umbenennen.
In der Wirtschaftssimulation The Movies standen wir direkt hinter der Kamera, diesmal ist unser Platz hinter dem Projektor. Denn in Kino Mogul päppeln wir durch zehn Kampagnen-Missionen und im freien Spiel ein kleines Kino auf: leihen Filme, kaufen Limo und Popcorn für unsere künftigen Kinobesucher, besorgen Werbung aus der Agentur und Arbeiter vom Arbeitsamt. Und wenn wir brav auf unsere Kinogänger Acht geben, unsere Mitarbeiter fleißig schulen und Extraobjekte wie einen Hamburgerspieß anschaffen, werden wir zum Besitzer des größten Kinos der Stadt. Klingt nach Stress? Ist’s aber nicht.
Kohle scheffeln
Wir bewegen uns durch Comicbildschirme, hinter denen sich übersichtliche Statistiken verbergen. Leider sind die Figuren nicht animiert.
In Kino Mogul werden wir behutsam an das harte Kinobetreiberleben herangeführt. In unserem Comic-haften Kino ist nämlich zu Beginn nur ein Saal mit 100 Sitzen geöffnet -- später können wir ausbauen. Wie in Mad TV leihen wir Filme für teures Geld. Und an das Geld kommen wir, indem wir in der Werbeagentur ein paar dicke Reklamefische an Land ziehen. Allerdings müssen wir auch eine Mindestanzahl von Zuschauern erreichen, um das Geld für die Werbung einzustreichen.
Wir sorgen auch für anständige Naschereien, die wir im Supermarkt kaufen, um sie zu jederzeit änderbaren Preisen wieder unter das Volk zu bringen. Aufschluss über Einnahmen und Ausgaben geben uns dann übersichtliche Statistiken in Kinobüro.
Mehr Bewegung
Das Leben als Kinodirektor ist trotz der großen Filmauswahl unspannend -- denn den einzigen Kontakt, den wir zu den Besuchern haben, ist in kleines Fenster, in dem wir die Kinosäle sehen. Niemand treibt sich beim Fressstand herum oder reklamiert lautstark überhöhte Preise. Außerdem gibt es keine Konkurrenz. Etwas mehr Atmosphäre wäre toll gewesen!
