Das mysteriöse Verschwinden aller Studenten einer Zauberschule muss aufgeklärt werden! Wirklich?
Achtung, dramatische Geschichte:Lydia, ein junges Ding vom Lande, macht sich zur Zauberschule Dragonvale auf, doch die ist scheinbar verlassen. Auf ihrer Suche nach Schülern und Lehrer läuft ihr allerhand Kurioses über den Weg -- allen voran der Wolf Zak, der behauptet, ein verwandelter Drache zu sein.
Hokus Pokus Lösibus!
Da stehen Sie nun, mitten in der 3D-Pampa, und dürfen sich per Point&Click-Steuerung mit Schalter- und Verschieberätseln herumschlagen, die die Härte einer Walnussschale haben. Die Rätsel im Myst-Stil sind zwar logisch, mitunter aber bockschwer. Wenn Sie einmal nicht weiterkommen, können Sie über das Interface die Hilfefunktion aufrufen. Die bietet Ihnen drei Tipps, mit denen Sie die Rätsel lösen können. Wenn Sie selbst mit den mitunter komplizierten Hinweisen überhaupt nicht weiterkommen, können Sie als letzten Strohhalm die Lösungshilfe auswählen. Die gibt's aber erst, wenn Sie weit genug in der Geschichte fortgeschritten sind.
Das Problem an einer Hilfefunktion ist genau das gleiche wie mit Komplettlösungen: Haben Sie sie einmal benutzt, ist die Versuchung groß, das komplette Adventure so zu bestreiten. Unser Tipp: Nicht tun -- das raubt einen großen Teil des mickrigen Spielspaßes!
Grosser Irrgarten
Während wir uns durch die riesigen Hallen einer leeren Schule im Mittelalter-Stil rätseln, bringt uns die Hilfefunktion ebenfalls weiter. Wenn wir auf den Hilfebutton drücken, zeigen uns zwei Standbilder, was wir als nächstes machen sollen. Das ist eine große Erleichterung, denn sonst würden wir schnell aufgeben. Uns werden nämlich keinerlei Hinweise auf unsere Aufgaben gegeben. Mittels eines Tagebuchs zum Beispiel. Gegenstände, die wichtig sind, werden aufgehoben und verschwinden nicht in einem Inventar, sondern im Nirwana eines bodenlosen Beutels, ohne dass wir uns die Dinge noch einmal anschauen können. Eine Karte zur Orientierung fehlt ebenfalls.
Susanne Braun
