Ist es ein Düsenjäger? Ein Hubschrauber? Beides! Transformer im Kampf gegen den Terror.
Jet Storm ist der zweite Flugzeug-Shooter von City Interactive, dem wir in dieser Ausgabe auf den Zahn fühlen. Statt mit Weltkriegs-Maschinen brettern Sie mit futuristischen Jets über Berg und Tal. Die Flieger mutieren auf Knopfdruck zu Helikoptern, mit denen Sie auf der Stelle und sogar rückwärts schweben können.
Terroristen und Drogenbarone ersetzen die Japaner, ansonsten gleichen sich die Actionspiele wie Brüder. Hüben wie drüben wird geballert, was die Maustaste hergibt, wobei die Steuerung der Düsenjäger dank Hubschrauber-Funktion noch einfacher von der Hand geht. Auf Mini-Missionen als Flak-Kanonier oder Heckschütze müssen Sie allerdings verzichten.
Tiefflug zwischen Wolkenkratzern
Mal rasen Sie durch die Häuserschluchten einer namenlosen amerikanischen Großstadt und sollen Selbstmordattentäter abfangen, mal eskortieren Sie einen Schiffskonvoi durch einen verminten Kanal, dann wieder spielen Sie Feuerwehr und löschen Brände auf Ölplattformen. Dabei sind Sie ständig unter Beschuss von Raketenstellungen und Flakpanzern am Boden und von Drohnen, Bombern und Abfangjägern in der Luft. Mit Bodenzielen haben Sie im Schwebe-Modus leichtes Spiel, Luftziele greifen Sie am besten im Jet-Modus an.
Neben den nimmermüden Maschinengewehren haben Sie ein umfangreiches, wenn auch nicht sonderlich zielsicheres Arsenal an Bomben und Raketen an Bord. Das können Sie allerdings auch brauchen, denn im späteren Spielverlauf werden insbesondere die Begleitschutz-Missionen knüppelhart. Gleichzeitig die Flugabwehr bekämpfen, den Jägern ausweichen und einem Lastwagen den Rücken freihalten -- viel Spaß!
Filmische Flops
Grafisch macht Jet Storm genau wie Combat Wings durchaus was her, ohne große Ansprüche an die Hardware zu stellen. Es gibt sogar gerenderte Zwischensequenzen, die die Terror-Drogen-Story weiterspinnen. Die Atmosphäre hält sich trotzdem in Grenzen.
Rüdiger Steidle
