Jagd auf einen Unsichtbaren

Test

Während eines Vortrages in einer hoch geheimen Forschungseinrichtung kommt es zu einer Katastrophe, bei dem das halbe Gebäude verschwindet. Mittendrin erwacht der Börsenanalyst Nick Halloway (Chevy Chase), der sich lediglich eine kurze Auszeit aus der ermüdenden Diskussion nehmen wollte. Sein Problem ist jetzt: Auch er ist unsichtbar! Und das ist -- ungeachtet aller netten Vorstellungen, die man als Kind davon hatte -- in der Realität wenig erfreulich. Denn anstatt Hilfe zu erhalten, wird Nick nun von CIA-Agent Jenkins (Sam Neill) gejagt. Dieser würde den Unsichtbaren nur zu gern rekrutieren ...

John Carpenter inszenierte seine Fassung des Unsichtbaren-Themas 1992 mit zur damaligen Zeit erstaunlichen Special-Effects-Zaubereien der "Star Wars"-Effektefirma "Industrial Light and Magic". Das Special "Wie man unsichtbar wird", in dem insbesondere die Verantwortlichen von ILM zu Wort kommen, zeigt das an diversen Beispielen aus dem Film.

Dazu kommen vier geschnittene Szenen mit einer Gesamtlänge von ca. drei Minuten und ein verstecktes Feature mit einer B-Roll von den Dreharbeiten. Nehmen Sie dazu einfach den Kopf von Chevy Chase in diesem Menü etwas genauer unter die Lupe. MS

Fazit

Film-Check: Chevy Chase als Hauptdarsteller eines Fantasy-Thrillers hinterlässt ein zwiespältiges Gefühl. Trotz eindeutiger Genre-Elemente ist die Erwartungshaltung auf eine Komödie recht hoch.
DVD-Fazit: Für Action-Guru John Carpenter zählt dieser Film noch zu den eher braven Produktionen. Dafür sorgt wohl nicht zuletzt auch die Präsenz von Chevy Chase. Die DVD gehört zur technischen Mittelklasse und bietet weder sound- noch bildtechnisch Außergewöhnliches. Die Boni sind leider etwas sehr kurz ausgefallen.

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