Masse und Klasse -- viele prominente Gastdarsteller prägen dieses aufwändige Abenteuer
Vor etwa 150 Jahren gehörte eine Reise um die Welt in 80 Tagen noch ins Reich der Fiktion. Jules Verne, der schon damals seine Romanhelden auf den Mond, zum Mittelpunkt der Erde oder auch 20.000 Meilen unter das Meer schickte, bewies allerdings seinen visionären Weitblick: Inzwischen sind fast alle seine "Fantastereien" eingetreten.
In Vernes Abenteuer "In 80 Tagen um die Welt" lässt sich der englische Gentleman Phileas Fogg (David Niven) auf eine schier unmöglich einzulösende Wette ein. Er behauptet, die Erde innerhalb von 80 Tagen umrunden zu können. Diesem kühnen Vorschlag können seine Freunde aus dem Reform-Club nicht widerstehen und schlagen ein. Gesagt, getan.
Mit seinem Diener Passepartout (Cantinflas) und einem Koffer voller Geld bricht Phileas Fogg auf. Ihm auf den Fersen ist allerdings der Detektiv Fix (Robert Newton). Dieser ist überzeugt, dass es sich bei Fogg um den raffinierten Räuber handelt, der unlängst die Bank von England um 55.000 Pfund erleichtert hat.
Der Film und das umfangreiche Bonusmaterial werden von einem lustlos synchronisierten Kommentar des Filmhistorikers Robert Osborne eingeleitet. Es folgt die erste Verfilmung eines Jules-Verne-Stoffes, der Stummfilmklassiker "Die Reise zum Mond". Elf nicht verwendete Szenen, eine Fotogalerie zu Cast & Crew und der Kinotrailer schließen Disc eins ab.
Auf der zweiten DVD wird das Bonusmaterial mit einigen Specials fortgesetzt. "Michael Todds Welt" stellt den Produzenten vor, der für seine revolutionäre Aufnahmetechnik "Todd-AO" bekannt wurde. Weiterhin sind Highlights der Filmpremiere in Los Angeles und der "Oscar"-Verleihung 1957 sowie der TV-Sendung "Playhouse 90" enthalten. Zu guter Letzt gibt es eine 90-minütige Zusammenfassung des Streifens und einen spanischen Wochenschaubericht von 1958 über einen Besuch Michael Todds zu sehen.MS
