In 80 Tagen um die Welt Special Edition

Test

Komödien-Regisseur Frank Coraci ("Waterboy") drückt Jule Vernes Abenteuer einen modernen Stempel auf

Dreimal wurde Jule Vernes Roman über eine Globusumrundung in 80 Tagen bereits verfilmt. Bereits 1919 wagte sich erstmals Richard Oswald an eine Stummfilmversion. Im Vergleich zur Adaption aus dem Jahr 1956 von Michael Anderson (siehe Infokasten) erlaubte sich Frank Coraci in seiner Interpretation von 2004 einige Änderungen.

Aus dem englischen Gentleman Phileas Fogg machte Coraci einen leicht durchgeknallten Erfinder, der zwar seiner Zeit weit voraus ist, von der wissenschaftlichen Fachwelt aber für einen exzentrischen Spinner gehalten wird. Zudem verlagerte er den Schwerpunkt der 1872 angesiedelten Geschichte. Nun steht nicht mehr Mr. Fogg, sondern dessen Diener Passepartout im Mittelpunkt.

Neuer Sub-Plot

Action-Komiker Jackie Chan ("Rush Hour", "Shang-High Noon"), der hier auch als Produzent und Choreograph der Kampfszenen fungierte, spielt den Chinesen Lau Xing, der nach London gekommen ist, um einen aus seinem Heimatdorf gestohlenen Jade-Buddha wiederzubeschaffen.

Da der Einbruch in die Bank von England schnell die gesamte Gendarmerie auf den Plan ruft, stellt sich Lau Xing unter dem falschen Namen Passepartout kurzerhand als Butler in die Dienste des Erfinders Phileas Fogg (Steve Coogan), der die Welt in der (damals noch) unmöglich erscheinenden Zeit von 80 Tagen umrunden will.

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