Hellboy - Director's Cut

Test Marc Kirzeder

Der rote Bursche aus der Hölle macht auch als Director's Cut eine gute Figur. Die verlängerte Fassung des Comic-Spektakels buhlt nicht nur in Sachen Ton und Bild um Top-Wertungen, sondern hat obendrein noch massig Extras im Gepäck

Erziehung ist alles

Unter seiner Obhut wächst Hellboy (Ron Perlman) zu einem gigantischen Muskelberg heran. Zusammen mit dem im Wasser lebenden, hyperintelligenten Abe Sapien (Doug Jones) bilden sie das Sondereinsatzkommando der streng geheimen B.P.R.D.

Doch Dr. Broom ist alt und krank. Er macht sich Sorgen um seinen trotz der übermenschlichen Kräfte labilen Sprössling. Denn obgleich unverwundbar, hadert Hellboy mit seiner Erscheinung: Regelmäßig feilt er die Hörner ab, um menschlicher zu wirken. Broom sucht nach einem Nachfolger für seine väterlichen Aufgaben. Auf diese Weise stößt der noch unerfahrene FBI-Agent John Myers (Rupert Evans) zum Team: Er soll sich nach Brooms Tod um Hellboy kümmern und ihn unter seine Fittiche nehmen.

Doch zuvor bekommen die Helden einen gefährlichen Auftrag. In einem Museum soll ein blutrünstiges Monster sein Unwesen treiben. Abe findet heraus, dass es sich bei der Kreatur um ein Sammael handelt. Hellboy kann es zunächst im Kampf besiegen -- doch wann immer man ein Sammael tötet, werden zwei dieser tödlichen Viecher wiedergeboren.

Derweil besucht Hellboy seine heimliche Liebe, die pyrokinetisch veranlagte Liz Sherman (Selma Blair). Die junge Frau ist mit ihren brandgefährlichen Fähigkeiten völlig überfordert und hat sich aus diesem Grund in die geschlossene Abteilung des Bellamy Hospitals einweisen lassen. Doch das Date wird jäh unterbrochen, als Abe herausfindet, dass die Sammaels nicht zufällig aufgetaucht sind. Grigori Rasputin und Kroenen sind zurückgekehrt. Sie wollen ihr Experiment mit Hilfe Hellboys zu Ende bringen. Es entbrennt ein Wettlauf um das Fortbestehen der menschlichen Rasse ...

Höllische Extras

Der Director's Cut von "Hellboy" ist etwa um zehn Minuten länger als die Kinofassung. Allerdings sind nicht die erweiterten Szenen für die verschärfte FSK-Freigabe (ab 16 Jahren) verantwortlich. Vielmehr führten einige wenige Ausschnitte im Bonusmaterial zu dieser Änderung.

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