Sonne, Strand und sexy Surfer -- Ganove Owen Wilson hält sich mit kleinen Diebstählen über Wasser
Eine Auseinandersetzung mit dem sturen Harris (Vinnie Jones) kostet den coolen Surfer Jack Ryan (Owen Wilson) seinen Job. Außerdem soll der Störenfried Hawaii umgehend verlassen. Da macht ihm Richter Crewes (Morgan Freeman) überraschend ein Angebot. Jack kann in der Appartement-Anlage des smarten Juristen als Hausmeister und Mädchen für alles arbeiten. Dafür weist Crewes die Anklage wegen Körperverletzung ab und schützt ihn vor seinen ehemaligen Arbeitgebern. Jack akzeptiert.
Auf dem Anwesen lernt er die hübsche Strandnixe Nancy (Sara Foster) kennen. Zwischen den beiden funkt es auf Anhieb. Doch Nancy ist ausgerechnet die Geliebte des zwielichtigen Gangsters Ray Ritchie (Gary Sinise). Als Nancy Jack dazu überredet, ihrem Gönner Ray einen Haufen Schwarzgeld abzujagen, begeben sich die beiden damit in Gefahr.
Nicht nur dass Ray Ritchie keinen Spaß versteht, wenn man sich an seinem Eigentum vergreift. Auch seine Gattin Allison (Bebe Neuwirth) hat es auf die Kohle ihres skrupellosen Mannes abgesehen. Wer wird den großen Reibach machen -- und was hat eigentlich Richter Crewes mit der ganzen Sache zu tun?
Lahme Action, zahme Gags
Regisseur George Armitage kann mit "Hawaii Crime Story" nicht an den Erfolg seiner großartigen Profi-Killer-Posse "Grosse Point Blank" (mit John Cusack, 1997) anknüpfen. Dabei ist der Hochglanzstreifen handwerklich gelungen. Die Landschaftsaufnahmen der traumhaften Vulkaninsel könnten auch dem Werbevideo eines Reiseveranstalters entstammen.
Bild und Ton der DVD bewegen sich auf gutem Niveau. Im Extra "Hinter den Kulissen" (Original mit deutschen Untertiteln) betont Schauspieler Vinnie Jones ("Snatch -- Schweine und Diamanten") augenzwinkernd, dass dies der erste Film sei, in dem er mal verprügelt worden sei und dass er so was nicht noch einmal spielen würde. Außerdem gibt es ein achtminütiges Video mit spektakulären Surf-Aufnahmen und einen Clip von den Dreharbeiten in den Wellen zu sehen. MK n
