Haus der 1000 Leichen

Test

1977, ein Tag vor Halloween. Irgendwo in einer einsamen Gegend Amerikas hält ein Auto mit zwei jungen Pärchen an der Tankstelle des obskuren Captain Spaulding (Sid Haig). Dieser verkauft nicht nur Benzin, sondern betreibt nebenbei sein "Museum der Monstren und komplett Irren".

Neugierig lässt sich das Quartett auf eine Führung ein und erfährt nebenbei von der Legende des Dr. Satan. Bei dem Vorhaben, diesem Mythos auf den Grund zu gehen, geraten die Jugendlichen in die Hände einer geisteskranken Hinterwäldler-Familie.

Das Subgenre des "Hinterwaldhorrors", in dem sich eine Gruppe Teenies stets in einer abgelegenen, ländlichen Gegend verirrt und dort massakriert wird, erlebte u.a. mit "Wrong Turn" oder "Michael Bays Texas Chainsaw Massacre" ein Comeback. Auf Rob Zombies Beitrag "Haus der 1000 Leichen" hätte man durchaus verzichten können.

Schock-Rocker Zombie, der das Drehbuch sowie die Filmmusik schrieb und Regie führte, lieferte für die DVD einen unmotivierten Audiokommentar ab. Als weitere Specials finden sich ein kurzes, werbelastiges Making of, Cast-Probeaufnahmen, eine Fotogalerie, Interviews mit dem Regisseur, einigen seiner Stars sowie dem Maskenbildner und einige Trailerfassungen zum Hauptfilm.FE n

Fazit

Film-Check: Rob Zombie bediente sich für sein Regiedebüt ungeniert bei berühmten Horrorschocker-Kollegen und bastelte daraus ein seltsames und auch menschenverachtendes Genre-Stück.
DVD-Fazit: Die Verpackung ist schlichter als bei der Code-1-Disc, der Inhalt ist identisch. Geboten werden ein satter Ton, ein gutes Bild und eine Hand voll Boni. Das macht den Film aber auch nicht besser.

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