Harold & Kumar go to White Castle

Test

Freitag Abend. Allerhöchste Zeit für Jungbanker Harold (John Cho, "American Pie") und Medizinstudent Kumar (Kal Penn, "Party Animals"), den Start ins Wochenende mit einem dicken Joint zu feiern. Fehlt zum perfekten Stoner-Glück nur noch die perfekte Mahlzeit -- und die gibt's laut der just über den TV-Schirm flimmernden Werbung bei der Burger-Kette White Castle.

So machen sich die bekifften WG-Genossen mit wässrigem Mund und leerem Magen auf den Weg zur nächsten Filiale, die jedoch erst mal gefunden werden will. Der Auftakt einer peinlich-turbulenten Odyssee ...

Für eine Low-Budget-Produktion (ca. 9 Mio. Dollar) hat die DVD von "Harold & Kumar" ungewöhnlich viele Extras zu bieten. Lustigstes Feature ist das Interview mit den Protagonisten während einer Autofahrt und die Featurette "The Art of the Fart" über die Entstehung von Furzgeräuschen.

Dazu gibt es drei Audiokommentare. Der erste stammt von Regisseur Danny Leiner, John Cho und Kal Penn, der zweite von den beiden Drehbuchautoren und der dritte von Nebendarsteller Danny Bochart. Außerdem werden eine Featurette zu Harolds Traumsequenz, geschnittene und alternative Szenen mit zuschaltbarem Regiekommentar sowie einiges mehr geboten. TO n

Fazit

Film-Check: Harold und Kumar sind sympathisch, die an sich hohle Story mit typischen Gags aus der "American Pie"-Schublade punktet mit gut sitzenden Seitenhieben aufs amerikanische System.
DVD-Fazit: Dieser Film nimmt sich selbst nicht ernst -- und ist gerade deshalb so amüsant. Laut einem Interview mit den Hauptdarstellern sind zwei Fortsetzungen bereits beschlossene Sache.

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