Ubisoft schickt den kleinen Roboter in Grow Up zurück auf Kletter- und Sammeltour am anderen Ende der Galaxis.
Nach einem ungemütlichen Aufeinandertreffen mit einem Asteroidenfeld sind die Einzelteile von B.U.Ds Raumschiff M.O.M auf einem nahe gelegenen Himmelskörper verstreut - und das dummerweise in teils enormer Höhe.
Das B steht für Botanik
Auf den kleinen roten Blechmann wartet nun erneut eine vertikale Herausforderung. Am Planetenboden treffen wir aber zunächst auf P.O.D - die planetare Observations-Drohne. Diese unterstützt uns fortan mit Tipps zum Spielverlauf und der Vogelperspektive, die uns einen Level-Überblick verschafft. B.U.D selbst bekommt im Verlauf des Spiels durch eingesammelte Kristalle immer mehr nützliche Upgrades, wie etwa Jet-Pack und Flug-Gleiter, durch die wir größere Distanzen in der Luft zurücklegen können.
Quelle: Games Aktuell
Grüner Daumen:
Der Weg zum Ziel führt über die Gewächse des Planeten, wie diese weitläufige Pilz-Hüpfburg. (Xbox One)
Dazu kommt die umfangreiche Pflanzensamen-Mechanik: Alle Pflanzen, die B.U.D auf seinem Abenteuer findet, kann er scannen und ihre Samen fortan bei Bedarf andernorts einpflanzen, um die Eigenschaften der Flora dazu zu nutzen, seinem Ziel näherzukommen - Seerosen fungieren beispielsweise als Floß über Gewässer.
Wie im Vorgänger Grow Home sind die Charaktere charmant und das Grafik- und Sound-Design wunderbar detailverliebt. An der Steuerung hat sich aber dummerweise auch nichts getan - die ist weiterhin unpräzise und sorgt stellenweise für enorme Hektik. Das soll zwar die Herausforderung des Spiels ausmachen, aber dazu ist die Steuerung eigentlich das bei Weitem ungeeignetste Mittel. Die hakelige Kamera und gelegentliche Framerate-Einbrüche sind ein weiterer Wermutstropfen. Unterm Strich trüben somit einige ausgewachsene Frustmomente das ansonsten nette Spielerlebnis.
Entwickler: Ubisoft Reflections | Hersteller: Ubisoft | Sprache: Deutsch | Altersfreigabe: Ab 0
