Go Trabi Go - Teil 1 & 2

Test

Go Trabi Go - Teil 1 & 2 Deutschland 1990. Das Höchste für einen Bürger der soeben untergegangenen DDR ist neben der neu erworbenen Freiheit eine Urlaubsreise in den sonnigen Süden. Familie Struutz aus Bitterfeld geht es da nicht anders.

Kurzerhand wird Trabi "Schorsch" mit allen nötigen Utensilien beladen und ab geht's Richtung Neapel. Doch schon auf halber Strecke müssen Udo (Wolfgang Stumph), Rita (Marie Gruber) und Töchterlein Jacqueline (Claudia Schmutzler) feststellen, dass Schorsch vielleicht doch nicht für Langstreckenreisen geeignet ist ...

Zwei Jahre später: Mittlerweile sehen sich die Struutz' mit den Auswirkungen der Wiedervereinigung konfrontiert. Der Bau eines Golfplatzes bedroht ihr trautes Heim. Doch Udo und Rita haben Glück im Unglück: Sie erben eine Gartenzwergfabrik. Da sich in Deutschland aber niemand mehr für die kleinen Kerle interessiert, fliegt Udo nach New York und macht dort den Deal seines Lebens.

Für das Bonusmaterial der beiden Scheiben hat man sich nicht besonders viel Mühe gegeben. Auf der ersten Disc finden sich lediglich einige Behind the Scenes-Aufnahmen (Laufzeit ca. 8 Min.) sowie der Original-Kinotrailer und Infos zu weiteren Filmen des Anbieters. Bei Teil 2 beschränkte sich Eurovideo auf diverse Trailer. MN n

Fazit

Film-Check: Im Gegensatz zum amüsanten ersten Teil von Peter Timm unterhält das zwei Jahre später entstandene Sequel nur mäßig. Nur was für Ostalgiker, die gerne in Erinnerungen schwelgen.
DVD-Fazit: Das "Ossi"-Set im Doppelpack wird wohl auch heute noch seine Liebhaber finden. Die Extras sind allerdings sehr mager und auch die technische Umsetzung ist nicht berauschend.

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