Ghost in the Shell 2 - Innocence

Test

Im Anschluss an den internationalen Erfolg von "Ghost in the Shell" folgte 2002 die erste Staffel des TV-Ablegers "Standalone Complex", die eine alternative Geschichte zum Leinwandhit erzählte. Mit "Innocence" bringt Filmemacher Mamoru Oshii ("Avalon", "Jin-Roh -- Die Wolfsbrigade") nach zehn Jahren endlich eine richtige Fortsetzung der Manga-Adaption.

Wir schreiben das Jahr 2032. Drei Jahre sind seit Major Kusanagis Verschwinden vergangen. Mit Ex-Cop Togusa als neuem Partner an seiner Seite untersucht Batou für Section 9 eine mysteriöse Mordserie. Die Opfer wurden allesamt von ihren eigenen Robotern getötet ...

Die Render-Optik dieses "Ghost in the Shell"-Nachfolgers ist opulent, die DVD-Ausstattung des anspruchsvollen Animewerkes weniger. Zur perfekten Symbiose aus Computergrafik und 2D-Animation wird aber zumindest ein aufschlussreicher, englisch untertitelter Audiokommentar des Regisseurs und Animations Directors Toshihiko Nishikubo angeboten. Das gelungene Making of (16 Min.) sollte man meiden, bevor man den Hauptfilm gesehen hat. Der japanische Original-Kinotrailer wird von Previews weiterer Anime-Releases von DreamWorks ergänzt. Das DVD-Cover wurde leider unpassend gewählt. FE n

Fazit

Film-Check: In verschwenderischer CGI (Computer Generated Images)-Optik verpackt, wird eine düster-philosophische Reise erzählt, die mehr als einmal die Frage aufwirft, was Menschsein bedeutet.
DVD-Fazit: Mehr als würdige Fortsetzung des 95er-Anime-Hits, dessen nur oberflächlich simple Geschichte den Zuschauer auch geistig fordert, auf einer DVD mit bester Bild- und Tonqualität.

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