Layers of Fear: Ein spannender Horror-Trip, der spielerisch anspruchslos ist
Test
In Layers of Fear begebt ihr euch in die Rolle eines besessene Künstlers, der auf der Suche nach den dunklen Geheimnissen seiner Vergangenheit ist. Ein spannender Horror-Trip, doch wie spielt es sich?
In Layers of Fear sind es nicht die Monster, die uns Angst machen, sondern unsere eigene Erwartungshaltung. Jedes Mal, wenn unser Protagonist eine neue Tür öffnet, rechnen wir damit, etwas Schrecklichem zu begegnen. Der Walking-Simulator glänzt vor allem mit heraus- ragender Grafik und einer dichten Atmosphäre. Als geisteskranker Maler durchstreifen wir unser eigenes Heim - eine viktorianische Villa - auf der Suche nach unserer Vergangenheit. Dabei bekommen wir es mit allerhand unheimlichen Vorgängen zu tun wie beispielsweise sich ständig ändern- den Fluren und einer gespenstischen Erscheinung.
Obwohl das Horrorspiel uns in seinen Bann zieht, bietet es spielerisch nicht viel. Um dem Geheimnis des Künstlers auf die Spur zu kommen, müsst ihr bestimmte Gegenstände finden. Diese sind aber weder gut versteckt noch gilt es, schwierige Rätsel zu lösen, um an sie heranzukommen. Zudem könnt ihr nicht mit den Items interagieren. Bestimmte Dinge anzusehen oder zu lesen ist alles, was ihr tun könnt. Auch die Bedrohung durch den Geist birgt nicht wirklich Gefahren- potenzial. Bis auf die eingestreuten Jumpscares sorgt Layers of Fear nur selten für Herzrasen. Trotzdem ist der Indie-Titel ein kurzer, aber gelungener Gruselspaß.
Zusatzinfo:
Das Entwicklerstudio Bloober Team SA wurde im Jahr 2008 gegründet und veröffentlichte bereits den Titel A-Men
für Sonys PS Vita und PS3 sowie Brawl für PS4.
Entwickler: Bloober Team SA | Hersteller: Aspyr | Sprache: Deutsch | Altersfreigabe: Ab 16
