Friday Night Lights - Touchdown am Freitag

Test

Peter Berg erzählt eine wahre Geschichte um eine verheißungsvolle Football-Mannschaft. Go, Panthers go!

West Texas im Jahr 1988: In dem verarmten Provinzkaff Odessa ruhen alle Hoffnungen auf den Permian Panthers, dem Football-Team der Highschool. Während die Mannschaft unter ihrem Coach Gaines (Billy Bob Thornton) immensem Siegesdruck ausgesetzt ist, glaubt Boobie Miles (Derek Luke), großmäuliger Star und Rückgrat des Teams, fest an den Gewinn der Meisterschaft. Doch beim ersten wichtigen Spiel wird Boobie verletzt. Fortan versuchen die Panthers mit aller Kraft, den Verlust ihres besten Mannes zu kompensieren.

"Friday Night Lights" basiert auf Buzz Bissingers Tatsachen-Bestseller "A Town, A Team And A Dream" und offeriert auf DVD zahlreiche Extras: Den Anfang machen unveröffentlichte Szenen, gefolgt von einer nachträglich gedrehten Sequenz, die von Regisseur Peter Berg ("Welcome to the Jungle") kommentiert wird.

Daraufhin gewährt der Football-Spieler Ryan Jacobs mit seinen privaten Videoaufnahmen einen amüsanten Blick hinter die Kulissen des Drehs. Die Featurette "Mit Tim McGraw hinter den Kulissen" beleuchtet indes den Country-Sänger und die von ihm gespielte Filmfigur.

Reminiszenz

Interessant und z.T. sentimental gestaltet sich "Die Geschichte der Permian Panthers von 1988". In der 24-minütigen Featurette kommen auch einige der echten Spieler der Permian High, darunter James "Boobie" Miles, sowie weitere Zeitzeugen zu Wort. Ergänzt werden die emotional vorgebrachten Berichte von Originalaufnahmen.

In Erinnerungen schwelgen auch Peter Berg und Drehbuchautor Buzz Bissinger im Audiokommentar. Sie liefern wertvolle Fakten zum Dreh, zu der damaligen Zeit, den Spielern, Charakteren, Drehorten etc. Zu guter Letzt gibt es neben den obligatorischen Trailern auch ein Easteregg. Klicken Sie einfach im Extras-Bildschirm vom untersten Menüpunkt aus nach links. TO n

Fazit

Film-Check: Authentisches Drama um den Sport und die Menschen dahinter. Überzeugende Darsteller, viele packende Momente. Großteils mit Handkameras gedreht, wirkt der Film lebensnah und fast schon dokumentarisch. Obwohl die Geschichte das Leben selbst schrieb, fügt sie sich zumindest anfangs ins Schema F der meisten Sportfilme ein.
DVD-Fazit: In den USA spielte das mit Sozialkritik gewürzte Sportlerdrama mit 61 Mio. Dollar ein beachtlichtes Sümmchen ein, hierzulande dürfte es auch auf DVD wegen des mangelnden Allgemeininteresses am US-Volkssport kein leichtes Spiel haben. Football-Begeisterte sowie Fans großer Sportereignisse sollten aber unbedingt zugreifen. Touchdown!

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