Der Tod ist unvermeidlich, kein Zweifel. Aber muss er einen deshalb buchstäblich jagen, wenn man nicht an dem Zeitpunkt stirbt, an dem er es geplant hat? Eine gewagte (Film-) Theorie mit blutigen Schockmomenten
Wie schon im ersten Teil bezieht "Final Destination 2" seine Spannung und Dramatik aus dem unausweichlichen Ableben der Protagonisten. Regisseur David R. Ellis ("Forever Young") ließ den Drehbuchautoren freie Hand, und diese schufen neue Maßstäbe in punkto Originalität und Gewaltfaktor bei der filmischen Darstellung von Todesarten.
Gleich der Code-1-Scheibe überzeugt auch die deutsche DVD mit ihrer erstklassigen Bild- und Tonqualität. Und auch das Bonusmaterial kann sich sehen lassen. Der deutsch untertitelbare Audiokommentar mit dem Regisseur, dem Produktionsleiter Craig Perry sowie den beiden Drehbuchautoren Eric Bress und J. Mackye Gruber erweist sich als unterhaltsamer Blick hinter die Kulissen.
Zusätzlich gibt es für den Hauptfilm noch einen Fact Track, der im Film an bestimmten Stellen Texteinblendungen mit Erläuterungen zu dem Gezeigtem liefert.
Wer über die Ursprünge der übertriebenen Gewaltdarstellung in Filmen mehr wissen will, sollte sich die halbstündige Featurette "Bits & Pieces: Wie der Tod zum Leben erweckt wird" ansehen. Hier kommt Herschell Gordon Lewis, der "Godfather of Gore", zu Wort und es werden Einblicke in die Produktion von "Final Destination 2" geboten.
Obendrein finden sich auf der DVD einige gelöschte bzw. alternative Szenen. Hinter "Terrormeter" verbirgt sich eine kurze, wissenschaftliche Studie, wie Menschen auf die Gewalt in "Final Destination 2" reagieren. In der Featurette mit dem Titel "Cheating Death: Ins Jenseits und Zurück" kommen Menschen zu Wort, die sogenannte Nahtod-Erfahrungen durchlebten und von diesen berichten.
Ansonsten werden noch die englischsprachigen Original-Kinotrailer zum ersten und zweiten Teil von "Final Destination" sowie zwei Musikvideos angeboten. Alle relevanten Extras sind mit deutschen Untertiteln versehen.
