Fallout 76 ist tot? Von wegen - das neue Update bringt das, was alle schon ewig wollen!

Special Olaf Bleich Benedikt Plass-Fleßenkämper Lukas Schmid
Fallout 76 ist tot? Von wegen - das neue Update bringt das, was alle schon ewig wollen!
Quelle: Bethesda

Bethesda erweitert Fallout 76: Wir haben uns erneut nach Appalachia gewagt und erklären, welche Neuerungen Skyline Valley mit sich bringt.

Im Laufe des Spiels untersuchen wir verlassene Aussichtstürme, die inzwischen von Banditen erobert wurden. Hier erhalten wir Unterstützung von anderen Event-Teilnehmern, mit denen wir kurzzeitig paktieren und so die Feinde schnell vertreiben. Später machen wir uns in verlassenen Lagerhäusern, Tankstellen und Werkstätten auf die Suche nach Beute und neuen Crafting-Gegenständen.

An einer Stelle folgen wir einem Notruf, geraten beim Durchsuchen der Häuser aber schnell in Bedrängnis, als uns plötzlich mutierte Skorpione angreifen. Die Erweiterung motiviert also mit der bewährten "Mehr vom Bekannten"-Formel und bettet diese in die Story ein.

Sturmriesen bringen euch ans Limit

Auch neue Arten von Gegnern kommen hinzu. Beispielsweise bevölkern mutierte Truthähne, die sogenannten Thrasher, die Ländereien, die uns mit ihren schrillen Schreien einen Schauer über den Rücken jagten.

Die eingangs erwähnte Fraktion der Lost spielt im Zusammenhang mit Vault 63 eine entscheidende Rolle. In ihrem Verhalten erinnern sie allerdings eher an durchgeknallte, wilde Ghule oder einfach an die agilen Zombiehorden aus World War Z.

Eingang Vault 63 Quelle: Bethesda Die Krone der Schöpfung sind jedoch die sogenannten Sturm-Goliaths. Diese entdecken wir in dem Observatorium, nachdem ein anderer Spieler die Atombombe gezündet hatte. Außerhalb des Komplexes werden wir bereits von Wachrobotern empfangen. Wir räumen sie schnell aus dem Weg.

Als sich schließlich die Tore der Station infolge der Explosion öffnen, gelangen wir über Aufzüge in die Testarena und machen dort Bekanntschaft mit den drei Giganten. Als wir eintreffen, befinden sich bereits mehrere Spieler im Kampf mit den Riesen. Die Maschinen sind nicht besonders schnell, teilen dafür aber mit Laser-Attacken und schweren Hieben mächtig aus.

Damit wir und unsere Mitstreiter sich nicht einfach zurückziehen können, begrenzen Barrieren die Arena. So geraten wir immer wieder ungewollt in den Infight. Zudem setzen die Sturmriesen in regelmäßigen Abständen den Boden unter Strom. Dann müssen wir uns auf eine der umliegenden Plattformen in Sicherheit bringen und das Weite suchen.

Nach knapp 30 Minuten und unzähligen Respawns haben wir die Goliaths endlich besiegt und sammeln wertvolle Beute und vor allem jede Menge Erfahrung. Spielerisch reißen diese hochstufigen Gegner zwar keine Bäume aus, dürften aber gerade für Veteranen eine gelungene Abwechslung zu den bisherigen Bossen darstellen.

Verlassenes Gebiet mit Schild "Caution" Quelle: Bethesda Selbst mit den uns zur Verfügung stehenden Highlevel-Charakteren und ihrem durchschlagskräftigen Arsenal hatten wir unsere liebe Mühe, überhaupt einen der Giganten unter Kontrolle zu halten. Die Kolosse entpuppen sich als "Kugelschwämme"à la Destiny, denen man alleine kaum beikommen kann und die man nur mit mehreren Spielern in Angriff nehmen sollte.

War das schon alles?

In knapp zwei Stunden Anspielzeit haben wir selbstverständlich nur einen Bruchteil dessen gesehen, was Skyline Valley zu bieten hat. Doch wenn es eine Aussage gibt, die sich durch den gesamten Vor-Ort-Termin in den heiligen Hallen von Bethesda zieht, dann ist es: "there is more" (auf Deutsch: Es gibt noch mehr).

Skyline Valley mag zwar die bisher größte Erweiterung für Fallout 76 sein, aber sie ist noch lange nicht das Ende. Mit ihr kommt auch eine neue Season unter der Schirmherrschaft des Maskottchens Marshall Mallow. Über die Art der Inhalte und Belohnungen schweigt sich Bethesda aber bislang aus.

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