Fuel: Test des Open-World-Racer

Test Andreas Szedlak

Über Stock und Stein mit Karacho! Kann der Open-World-Racer nur mit seiner riesigen Offroad-Spielwelt beeindrucken oder gibt‘s noch mehr Kaufargumente?

Das Ende der Welt

Fuel: Test des Open-World-Racer Beeindruckt haben uns die Rennen durch eine stürmische Endzeit-Umgebung. Ständige Blitze am bedrohlich dunklen Himmel geben einem das Gefühl, dass gerade die Welt untergeht. Windböen sorgen für umfallende Strommasten, LKW-Wracks säumen die Straße und fordern zum Slalomfahren auf.

Im Freeride-Modus zeigt FUEL seinen Open-World-Charakter. Hier dürft ihr ohne Gegner die gesamte Welt erkunden – das sind immerhin über 14.000 Quadratkilometer! Von Minute zu Minute verändert sich der Look einer Umgebung: Eben fahrt ihr noch unter der Mittagssonne am Meer entlang. Dann geht der Lichtspender am Horizont unter und die Umgebung wird in ein atmosphärisches Abendrot gehüllt.

Fuel: Test des Open-World-Racer Während Tageszeitwechsel und Wettereffekte zu den absoluten Pluspunkten von FUEL gehören, haben die Entwickler an anderen Stellen geschlampt. So gibt es zum Beispiel kein Schadensmodell: Rast ihr mit Vollgas in ein Hindernis, bleibt ihr zwar wie vom Blitz getroffen stehen, euer Gefährt sieht aber aus wie frisch vom Band gerollt.

Außerdem hat man sich das Fahrzeug-Tuning gespart. Ihr könnt lediglich das Design eures Vehikels verändern, nicht aber Motor oder Bremskraft verbessern. Seid ihr mit eurem Gefährt nicht mehr zufrieden, bleibt euch nichts anderes übrig, als Fuel-Punkte in ein neues zu investieren. Insgesamt bleibt der Open-World-Racer hinter seinen Möglichkeiten zurück, ohne dabei jedoch komplett zu enttäuschen.

Auf der nächsten seite gelangt ihr zum Fazit.

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