Evolution GT

Special

Von diesem Spiel werden die wenigsten im Vorfeld etwas mitbekommen haben, doch wer Rennsimulationen mag, sollte ihm eine Chance geben.

Evolution GT D er Quasi-Nachfolger der soliden Rennsimulation "S.C.A.R." hat viel mit dem Vorgänger gemeinsam, beschränkt sich aber nicht mehr nur auf eine Automarke. Sie scheuchen insgesamt 35 Karossen von VW, Opel, TVR, Bugatti oder Seat über knapp 30 Kurse. Altbekannt sind der Tiger-Effekt (Zeit zurückspulen) und die Möglichkeit, Gegner zu bedrängen, bis sie Fahrfehler machen.

Im Karriere-Modus bestreiten Sie mit vorgegebenen Wagen diverse Rennen gegen sieben Rivalen und sacken als Belohnung Erfahrungspunkte und Klamotten ein, mit denen Sie Ihre Attribute steigern. "Genauigkeit" etwa verbessert das Fahrzeughandling, "Einschätzen" vergrößert den Vorrat Ihres Tiger-Effekts.

Mit "Evolution GT" hat das italienische Studio Milestone wieder einen eher unauffälligen Renntitel produziert, der aber einiges zu bieten hat. Die realistische Steuerung, das Erfahrungspunktesystem und die hübsche Grafik geben wenig Anlass zur Kritik. Allerdings wirkt die PC-Version auf Grund der niedrigen Auflösung (die sich übrigens nicht ändern lässt) und den gestreckten Fahrzeugmodellen geradezu hässlich. Man merkt deutlich, dass das Spiel auf die PS2 zugeschnitten und ziemlich schlampig auf PC umgesetzt wurde. cg n

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