Everybody’s Tennis

Test Thomas Szedlak

Das witzige Golfspiel Everybody's Golf bekommt ein Schwesterchen. Hier sind die Bälle größer und die Schläger rundlicher ...

Immer her damit

Aus der ferne: Insgesamt wirkt die Grafik wenig spektakulär. Hier zeigt ein kleiner Spezialeffekt, dass wir den Ball perfekt getroffen haben. (PS2) Aus der ferne: Insgesamt wirkt die Grafik wenig spektakulär. Hier zeigt ein kleiner Spezialeffekt, dass wir den Ball perfekt getroffen haben. (PS2) Im Herausforderungs-Modus dürfen Sie neue Charaktere freispielen. Die können dann schneller rennen oder kräftiger schlagen. Die Stärkewerte des einzelnen Spielers bleiben allerdings immer gleich. Sie zu verbessern, zum Beispiel durch Trainingseinheiten wie bei "Virtua Tennis 2", ist nicht möglich. Was wir ebenso schmerzlich vermissen, sind Minispiele. Die gibt es bei "Everybody's Tennis" überhaupt nicht -- für ein Spaßtennis eigentlich unverzeihlich.

Der Grafikstil wirkt -- ähnlich wie bei "Everybody's Golf" -- japanophil. Die kleinen Figuren mit großen Köpfen und fast so großen Augen sind kindgerecht, Freunde "echten" Tennissports würden sich aber über Haas, Federer & Co mehr freuen.

"Everybody's Tennis" wird seinem Anspruch gerecht -- jedermann, egal ob jung oder alt, kommt schnell mit dem Game zurecht. Ernsthafte Spieler dürfen sich aber nicht lange mit der Sonyschen Bälledrescherei beschäftigen. Dazu fehlen Spieltiefe, echtes Tennisflair und vor allem unterhaltsame Minispiele.

Wertung zu Everybody’s Tennis (PS2)

Wertung:

7.0 /10
Pro & Contra
Sehr einsteigerfreundlichWitziger GrafikstilDeutsche Sprachausgabe
Nicht sonderlich spektakulärKeinerlei MinispieleZu wenig Tiefgang
Fazit

Nettes Spaßtennis -- vor allem für die ganz jungen PlayStation2-Fans.

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