Die douglas-dynastie nimmt unter allen Hollywood-Clans eine Ausnahmestellung ein
Wenn der abgenutzte Begriff der lebenden Legende auf jemanden zutrifft, dann ist das Kirk Douglas. 1995 erlitt der heute 86-Jährige einen Schlaganfall, von dem er sich genauso erholte wie von der Kommunistenjagd der McCarthy-Ära, einem Hub- schrauberabsturz und einer Herzschrittmacher-OP.
Nicht minder berühmt ist sein Sohn Michael, der seit mittlerweile über 30 Jahren Erfolge feiert. Schon immer wollten beide gemeinsam vor die Kamera treten. Ein geeignetes Projekt fanden sie jedoch erst als ihnen ein junger Autor ein Buch auf den Leib schrieb. Und weil die Rollen so schön verteilt werden konnten, bezog man weitere Verwandte mit ein.
Erzählt wird aus dem ganz alltäglichen Familienleben der Grombergs. Alex (Michael Douglas) arbeitet als Anwalt in der Firma, die sein Vater Mitchell (Kirk Douglas) einst gründete. Alex hat Probleme mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen. Der Ältere (Michaels Sohn Cameron) handelt mit Drogen, der Jüngere hat Ärger in der Schule. Als unerwartet Mitchells Gattin (Diana Douglas) stirbt, rückt die Familie wieder näher zusammen ...
Nach Einlegen der disc wird man zunächst zur Sprachauswahl aufgefordert. Bevor das Hauptmenü erscheint, laufen die Werbetrailer zu "25 Stunden", "Bruce Allmächtig" und "The Hot Chick" ab, die sich aber wegklicken lassen. Es folgt ein mit Musik unterlegtes Menü, in dem sich wenige, aber durchaus interessante Extras verstecken.
Hervorzuheben ist der Regiekommentar von Fred Schepisi. Der Spezialist für leichte Komödien ("Roxanne", "I.Q.") geht darin auf die Arbeit mit der Douglas-Familie, diverse Umstände der Dreharbeiten oder die Schwierigkeit ein, das richtige Ende zu finden.
Ebenfalls sehenswert: Das Making of "Die Familie macht einen verrückt" (29:05), in dem es neben Lobpreisungen auf den Film auch Statements von Kirk und Michael zu hören gibt. Weiter geht?s mit drei entfallenen bzw. verlängerten Szenen und der Featurette "Unbesiegbar: Kirk Douglas und die Filme" (7:34). PK
