DVD-Review: Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter

Test Marc Kirzeder

"Herr der Ringe" light: Die Verfilmung von Christopher Paolinis Erfolgsroman erfindet das Genre alles andere als neu.

"Master & Commander" (2003).

Eragon entdeckt seine neuen Talente. Eragon entdeckt seine neuen Talente. Die Bonus-Scheibe wartet mit einer Landkarte des Königreiches Alagaësia auf. Hier lassen sich sieben Orte erforschen, hinter denen sich sehenswerte Featurettes über die Entstehung der Romanvorlage, des Drehbuchs und der Filmproduktion verbergen. Unter anderem gibt es Interviews mit Paolini, Fangmeier, Kostüm- und Maskenbildnern und den Darstellern zu sehen. Die unter "Farthen Dûr" zusammengefassten "Geheimnisse von Alagaësia" zeigen Schritt-für-Schritt-Erklärungen zu den Spezialeffekten von "Eragon".

Fazit

Film-Check: Man merkt der Story an, dass der junge Autor der Buchvorlage ein Fan zeitgenössischer Fantasy und Sci-Fi ist. Viele Parallelen und einige mehr oder weniger offensichtliche Reminiszenzen zeugen von Paolinis Begeisterung für die fantastischen Werke seiner Kollegen mit ihrer typischen Gut-Böse-Konstellation.
Auch die Optik erinnert demnach kräftig an den "Herr der Ringe"-Zyklus. An Größe und Tiefe kann das Drachenritter-Abenteuer mit dieser bekannten Vorlage allerdings nicht mithalten. Die Story mag nicht so richtig in Fahrt kommen, die von Weta Digital und Industrial Light & Magic gelieferten Effekte sind ansehnlich, aber nicht überwältigend. DVD-Fazit: Die Doppel-DVD im SteelBook landet mit überdurchschnittlicher Technik und einer Special Edi- tion würdigen Extras in den Regalen jener Heim- kinofreunde, die von Schwertern und Drachen nie genug bekommen können.

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 06/2026 play5 06/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk