Test des Dramas.
Landei Jessica sucht eine Bleibe
Danièle Thompson ist in Frankreich eine bekannte Drehbuchautorin. So stammen die Skripts zu den beiden "La Boum"-Teilen oder "Die Bartholomäusnacht" aus ihrer Feder. Ihre dritte Regiearbeit "Ein perfekter Platz" wurde von Frankreich ins Rennen um die "Oscars" 2007 geschickt und gelangte unter die fünf Finalisten.
Die unbedarfte Jessica (Cécile de France) kommt aus der Provinz nach Paris. Einen Job als Aushilfskellnerin findet sie in einem Bistro in der schicken Avenue Montaigne. Frischen Wind bringt Jessica dort in das Leben des prominenten Pianisten Jean-François (Albert Dupontel) und seiner Frau und Managerin Valentine (Laura Morante), des in die Jahre gekommenen Kunstliebhabers Jacques (Claude Brasseur) und seinem Sohn Frédéric (Christopher Thompson) sowie der hysterischen TV-Soap-Darstellerin Catherine (Valérie Lemercier), die verzweifelt um das Interesse eines gerade in der Metropole logierenden amerikanischen Star-Regisseurs (Sydney Pollack) buhlt.
In seinem Entstehungsland sahen diesen Ausflug in die Welt der Reichen etwa zwei Millionen Zuschauer. Als kleine Delikatesse für Cineasten gibt es einen Auftritt von Hollywood-Regisseur Sydney Pollack, der als Brian Sobinski in Paris Jean-Paul Sartres Liebesleben verfilmen möchte.
