Dresden

Test

Dresden Kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs arbeitet Anna (Felicitas Woll) als Schwester in dem Dresdner Krankenhaus, in dem ihr Vater (Heiner Lauterbach) Chefarzt ist. Ständig werden schwer verletzte Soldaten eingeliefert. Trotzdem freut sich Anna auf die bevorstehende Verlobung mit Oberarzt Alexander (Benjamin Sadler).

Doch als sie im Keller des Hospitals den verletzten Briten Robert (John Light) findet, gerät ihr Leben aus den Fugen. Die beiden verlieben sich und wollen aus der Stadt fliehen. Was sie nicht ahnen: Die britische Kommandoführung hat gerade den Befehl zur Bombardierung Dresdens erteilt -- mit mehr als 600.000 Einwohnern eines der letzten unbeschädigten Industriezentren und ein Verkehrsknotenpunkt. Im Februar 1945 wird die Stadt an der Elbe großteils zerstört, mehrere zehntausend Zivilisten verbrennen oder ersticken.

Schauspielerisch gibt es nur wenig zu beanstanden -- so wirklich glaubwürdig ist die als roter Faden in die Handlung eingefügte Liebesgeschichte allerdings nicht. Umso mehr Mühe gab man sich, den verheerenden Bombenangriff möglichst realistisch in Szene zu setzen. Das Schicksal Dresdens und seiner Einwohner wurde frei von Pathos nachgestellt.MK n

Fazit

Film-Check: Angereichert mit einer romantischen Dreiecksgeschichte erzählt die Produktionsfirma teamWorx gern deutsche Geschichte ("Die Luftbrücke", "Die Sturmflut").Roland Suso wollte die historischen Fakten nicht trivialisieren. Der Spagat ist nicht ganz gelungen. Nur die Zerstörung Dresdens am Ende des "Eventmovies" wurde glaubwürdig inszeniert.
DVD-Fazit: Die Doppel-DVD ist technisch gelungen. Das historische Thema der Bombardierung des sächsischen "Elbflorenz" hätte für die Specials mehr hergegeben.

Artikel teilen

Per E-Mail versenden

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 08/2026 PCGH Magazin 08/2026 play5 08/2026 N-Zone 08/2026 Linux Magazin 08/2026 LinuxUser 08/2026 Raspberry Pi Geek 09/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk