Dreizehn

Test

Alles was zählt, ist die richtige Clique. Mit dreizehn bemerkt Tracy (Evan Rachel Wood), dass sie keine brave Schülerin mehr sein will. Sie will Spaß, sie will Jungs und vor allem will sie die Freundschaft der von allen bewunderten Schulkameradin Evie (Nikki Reed). Doch die Zugehörigkeit zu den coolsten Mädchen hat ihren Preis ...

Catherine Hardwicke zeigt in ihrem Regie-Erstling am Alltag zweier frühreifer Mädchen die Abgründe des Teenager-Daseins in den USA, Konsumwahn und Drogenmissbrauch inklusive. Das Drehbuch verfasste sie zusammen mit Nikki Reed, die im Film die Evie spielt.

Neben Hardwicke und Reed kommen im Audiokommentar der DVD auch die Darsteller Evan Rachel Wood und Brady Corbet zu Wort. Während Reed und Wood sich mit Anekdoten zum Dreh schier überschlagen, hält sich Corbet weitgehend im Hintergrund. Hardwicke nennt ihre Intentionen bei einzelnen Szenen und gibt Infos zu den Darstellern und Locations.

Das sechsminütige Making of zeigt Ausschnitte aus dem Film und kurze Statements von Hardwicke, Reed und Wood.

Weiterhin finden sich zehn geschnittene Szenen, die einzeln oder gesamt angewählt werden können (ca. 10 Min.) und von Hardwicke erläutert werden. SB

Fazit

Film-Check: Trotz bemühter Realitätsnähe werden die Probleme zu gehäuft und zu lehrstückhaft präsentiert. Zweifellos aber eine lobenswerte Ergänzung zu den üblichen platten Teenie-Komödien.
DVD-Fazit: 13-Jährige verwandelt sich über Nacht in Problemfall. Während der Film eher oberflächlich mit der Problematik frühreifer Teenies umgeht, bringt die Regisseurin im Kommentar ihre Kritik an dem Druck, unter dem Jugendliche in den USA heute aufwachsen, zum Ausdruck. Diskussionsstoff ist jedenfalls geboten.

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