DVD-Review: Dreamgirls

Test Steve Buchta

Motown-Sound und starke Stimmen -- in Bill Condons Musical-Drama ist das der Stoff, aus dem die Träume sind

Aus der Traum

Eddie Murphy (re.) als James "Thunder" Early Eddie Murphy (re.) als James "Thunder" Early Weniger schillernd sind die Extras. Die zwölf geschnittenen und erweiterten Szenen bringen neben noch mehr Musik nur wenige Details ans Tageslicht. Der Nutzwert der zusätzlichen Geschehnisse und Dialogzeilen hält sich in Grenzen. Das Musikvideo zu "Listen" zeigt Beyoncé einmal mehr als stimmgewaltige Pop-Diva. Der Song aus der Feder Henry Kriegers, Scott Cutlers und Anne Prevens war neben "Love You I Do" und "Patience" für einen "Oscar" nominiert. Für die Song-Texte ist eine separate Untertitelspur vorhanden.

Fazit

Film-Check: Der Film basiert auf einer Broadway-Produktion von 1981, die wiederum von Diana Ross und den Supremes inspiriert wurde, und ist mehr Musical als Biopic. Obwohl Bill Condon also keinen zweiten "Ray" oder "Walk the Line" ablieferte, fing er die vergangene Ära absolut authentisch ein. Kulissen, Kostüme und Reverenzen an die US-Musikgeschichte zeugen von großer Detailverliebtheit.
Auch wenn es etwas an Dramatik und Tiefgang mangelt, kann man sich dem temporeichen Film nur schwer entziehen. Die Melodien animieren zum Mitwippen. Die Sangesnummern, allen voran die der Newcomerin Jennifer Hudson, sind überzeugend in Szene gesetzt. DVD-Fazit: Die Technik spielt dem auf Musik und Ausstattung ausgelegten Film wunderbar in die Hände. Von einem der "Oscar"-Highlights 2007 hätte man mehr Bonusmaterial erwartet. Auf eine Special Edition besteht wenig Hoffnung.

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