Divinity 2: Das Drachenkrieger-RPG im Test

Test Markus Rehmann

Das nennen wir dickes Ego: Im Laufe des Rollenspiels mutiert euer Held zum waschechten Drachen! Und damit auch zum Überflieger?

Divinity 2: Das Drachenkrieger-RPG im Test Etwas weniger Unterstützung hätten wir uns dagegen bei den Kämpfen gewünscht. Denn die automatische Zielfunktion vermiest etwas den Spaß am Austeilen. Euer Held verkloppt immer automatisch den Widersacher, der in Blickrichtung steht. Das klappt im Nahkampf noch ganz gut, wird aber mit Pfeil und Bogen zum Glücksspiel. Sobald mehrere Gegner in Sichtweite sind, wird willkürlich ein Opfer anvisiert. Gerade wenn taktisches Vorgehen nötig wird, kann das zur harten Nervenprobe werden – zum Beispiel, wenn euer Haudegen partout nicht die Zauberer im Hintergrund aufs Korn nehmen will, die ständig halbtotes Feindgesocks wiederbeleben.

Divinity 2: Das Drachenkrieger-RPG im Test Mutiert ihr im späteren Spielverlauf zum Drachentransformer, warten zwar interessante neue Aufgaben auf euch, aber auch frische Probleme im Kampf. Warum ihr als Feuer speiende Echse keine Bodenziele rösten dürft, bleibt ein Rätsel der besonderen Art. Immerhin hat Hersteller DTP für den Releasetag einen Patch angekündigt, der erwähnte Steuerungsmängel beheben soll.
Optisch gibt sich Divinity 2 bodenständig: Während die Landschaften flüssig an euch vorbeiziehen und immer wieder postkartenwürdige Aussichten bieten, stechen einige arg hölzerne Gesellen und so manch spärlich animiertes Detail etwas unangenehm ins Auge.

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