Heldin und Furie: Uma Thurman rettet mit Superkräften die Welt und macht gleichzeitig Luke Wilson die Hölle heiß
Matt (Luke Wilson) bangt um sein Leben
Das von Männern dominierte Superhelden-Universum bekommt wieder einmal weiblichen Zuwachs. Die attraktive Heldin heißt diesmal G-Girl (Uma Thurman) und muss sich vor ihren Kollegen Batman, Spider-Man oder Superman nicht verstecken. Naturkatastrophen und Attentate werden von ihr mühelos verhindert, Bösewichte mit links ins Kittchen verfrachtet. Im Privatleben ist G-Girl deutlich weniger erfolgreich. Wenn die Powerfrau nicht gerade die Menschheit rettet, jobbt sie als schüchternes Mauerblümchen Jenny Johnson in einer Kunstgalerie.
Sechser im Lotto
Perfekte Tarnung: Hinter der Brille und der braven Frisur steckt G-Girl (Uma Thurman)
Für einen Mann hat die in Vollzeit beschäfigte Heroine eigentlich gar keine Zeit. Die aber nimmt sie sich, als ihr ausgerechnet der Verlierer und Dauersingle Matt Saunders (Luke Wilson) den Hof macht und ganz nebenbei einen Taschendieb vertreibt. Die beiden werden ein Paar, Jenny verrät Matt das Geheimnis ihres Alter Egos und Matt schwebt im siebten Himmel. Doch hinter verschlossenen Türen läuft nicht alles so super, wie er zunächst angenommen hat: Seine Über-Freundin entpuppt sich als besitzergreifende, nachtragende und aufbrausende Super-Zicke.
Als Matt die Beziehung beendet, bekommt er G-Girls geballte Wut zu spüren. Anstelle von Vasen und Tellern fliegen nun Autos durch die Luft und ein quietschlebendiger Weißer Hai taucht im Appartement von Matts bester Freundin (Anna Faris) auf. Matt sucht verzweifelt nach einer Person, die es mit seiner aufgebrachten Ex aufnehmen kann. Da meldet sich der zwielichtige Professor Bedlam (Eddie Izzard), der mit G-Girl noch eine Rechnung aus Jugendtagen zu begleichen hat ...
Bleifrei
Die Superbraut macht kurzen Prozess
Der in der Slowakei geborene und in Kanada lebende Regisseur Ivan Reitman hat mit Komödien, Heldentum und Superkräften durchaus seine Erfahrungen. So haben wir ihm die legendären "Ghostbusters"-Filme aus den 80er-Jahren zu verdanken. Im Making of erzählt Reitman, dass er ausschließlich Uma Thurman in den sexy Outfits von G-Girl sehen wollte und wie sich die Schauspielerin als Stuntfrau bewährt habe. Hier geben auch die Darsteller Thurman, Wilson, Faris und Izzard ihre Ansichten zum Besten.
Nicht versäumen sollte man die entfallenen Szenen wie "Jennys Versuche als Cheerleader" und "Jenny zeigt Matt ihren riesigen Kleiderschrank" sowie das Feature zu den computeranimierten Szenen der "Hai-Attacke". Auf einen Audiokommentar wurde verzichtet. Das Bonusmaterial ist komplett deutsch untertitelt.
